Wirtschaftliche Proteste in Hannover
Hannover () – Beschäftigte von TK Elevator (TKE) haben am Mittwoch auch am Standort Hannover gegen die geplante Fusion mit dem finnischen Konzern KONE protestiert. Das teilte die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit.
Parallel liefen Aktionen unter anderem in Düsseldorf und Frankfurt. Der Protesttag fiel bewusst auf die Sitzung des TKE-Aufsichtsrats.
Das Motto lautete: „Es ist eine Minute vor zwölf.“
Am 29. April hatten KONE und das Konsortium aus den Finanzinvestoren Advent und Cinven den Zusammenschluss beider Unternehmen bekanntgegeben. Der Deal ist mit 29,4 Milliarden Euro bewertet und würde den weltgrößten Aufzug- und Fahrtreppenhersteller entstehen lassen.
Mehr als 100.000 Beschäftigte weltweit wären nach Angaben der Gewerkschaft betroffen, darunter Tausende in Deutschland. Die IG Metall kritisierte, dass die Arbeitnehmervertretungen weder informiert noch konsultiert worden seien, obwohl nationale Mitbestimmungsrechte und internationale Vereinbarungen dies verlangten.
Besonders kritisch bewertet die Gewerkschaft die angekündigten Kosteneinsparungen von rund 700 Millionen Euro jährlich.
Die IG Metall forderte vollständige Transparenz über die Fusionspläne und ihre Auswirkungen auf Beschäftigung und Standorte, die sofortige Einbindung aller Mitbestimmungsgremien sowie den Abschluss eines bundesweiten Zukunftstarifvertrags 2.0 mit verbindlicher Beschäftigungssicherung und Standortgarantien. „Ein 29-Milliarden-Euro-Deal, 100.000 Beschäftigte – und die Belegschaftsvertretungen wird nicht eingebunden? Das ist kein Versehen“, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen von Personen sind:
Thorsten Gröger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
TK Elevator, KONE, IG Metall, Advent, Cinven
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Mittwoch statt, allerdings wird kein genaues Datum angegeben. Das genaue Datum der Fusion von KONE und dem Konsortium wurde am 29. April erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hannover, Düsseldorf, Frankfurt.
Worum geht es in einem Satz?
In Hannover protestierten Beschäftigte von TK Elevator gegen die geplante Fusion mit KONE, wobei die IG Metall Transparenz und Mitbestimmung forderte, da über 100.000 Arbeitnehmer, darunter viele in Deutschland, von den angekündigten Kosteneinsparungen und dem 29,4 Milliarden Euro umfassenden Deal betroffen wären.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Fusion von TK Elevator mit KONE
- Meldung des Deals am 29. April mit Wert von 29,4 Milliarden Euro
- Kritische Einschätzungen zu Kosteneinsparungen von 700 Millionen Euro jährlich
- Mangelnde Information und Konsultation der Arbeitnehmervertretungen
- Auffassung der IG Metall über nationale Mitbestimmungsrechte und internationale Vereinbarungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Beschäftigte von TK Elevator protestieren gegen Fusion mit KONE in Hannover
- IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt berichtet über die Protestaktionen
- Aktionen auch in Düsseldorf und Frankfurt
- Protesttag fällt auf Sitzung des TKE-Aufsichtsrats
- Motto der Proteste: „Es ist eine Minute vor zwölf“
- Fusion im Wert von 29,4 Milliarden Euro angekündigt
- Mehr als 100.000 Beschäftigte weltweit betroffen, darunter viele in Deutschland
- IG Metall kritisiert fehlende Information und Konsultation der Arbeitnehmervertretungen
- Angekündigte Kosteneinsparungen von rund 700 Millionen Euro jährlich als besonders kritisch bewertet
- Forderungen der IG Metall: vollständige Transparenz, Einbindung von Mitbestimmungsgremien, bundesweiter Zukunftstarifvertrag 2.0 mit Beschäftigungssicherung und Standortgarantien
- IG-Metall-Bezirksleiter bezeichnete Fehlende Einbindung als nicht akzeptabel
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Protestaktionen an mehreren Standorten
- Unzufriedenheit unter den Beschäftigten
- Mangelnde Information und Konsultation der Arbeitnehmervertretungen
- Befürchtungen über Stellenabbau und Arbeitsplatzsicherheit
- Geforderte Transparenz über Fusionspläne
- Forderung nach Einbindung der Mitbestimmungsgremien
- Forderung nach einem Zukunftstarifvertrag 2.0
- Kritik an angekündigten Kosteneinsparungen von 700 Millionen Euro jährlich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der IG Metall zitiert. Thorsten Gröger, der Bezirksleiter der IG Metall, äußert sich kritisch zur Nicht-Einbindung der Arbeitnehmervertretungen in den Fusionsprozess.
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