Bär: Förderbedarf bei Frauengesundheit ist "gigantisch"

Bär: Förderbedarf bei Frauengesundheit ist "gigantisch"

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Medizinische Forschung in Deutschland: Geschlechtssensibilität stärken

Berlin () – Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) will die medizinische Forschung an Frauenkörpern massiv ausbauen und kündigt neue Schritte an.

„Ab heute gilt eine neue Förderrichtlinie“, sagte Bär den Sendern RTL und ntv. Dabei gehe es darum, auch in der Krebsforschung geschlechtersensibel mit Unterschieden zwischen männlichen und weiblichen Körpern umzugehen. Bisher sei der männliche Körper in der Medizin oft als Maß aller Dinge gesehen worden. Der Förderbedarf sei daher „gigantisch“. Es sei „sehr gefährlich“, Frauen im Krankenhaus wie Männer zu behandeln, da Frauenkörper eben keine kleinen Männerkörper seien.

Bei einem Herzinfarkt dauere es im Schnitt über eine Stunde länger, bis dieser bei einer Frau als solcher erkannt werde. „Diese eine Stunde entscheidet auch oft über Leben und Tod“, so Bär.

Bär sagte, dass erste Förderungen bereits greifen, etwa bei der Erforschung von Endometriose, woran zehn bis 15 Prozent aller Frauen leiden. „Wir erforschen, ob eine Diagnose ausschließlich durch eine OP stattfinden kann. Wir testen, ob es möglich ist über den Urin oder das Blut auch schon eine Diagnose zu stellen“, sagte Bär. Die Folgen der Krankheit seien dramatisch und reichten bis hin zur ungewollten Kinderlosigkeit.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dorothee Bär (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Dorothee Bär

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dorothee Bär, CSU, RTL, ntv

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Forschungsministerin Dorothee Bär will die medizinische Forschung zu Frauenkörpern intensivieren und kündigt geschlechtersensible Ansätze in der Krebsforschung an, um bestehende Ungleichheiten in der Behandlung von Frauen zu adressieren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Notwendigkeit, geschlechtersensible Forschung zu fördern
  • Mangelnde Berücksichtigung weiblicher Körper in der Medizin
  • Unterschiedliche medizinische Reaktionen bei Männern und Frauen
  • Längere Diagnosezeiten bei Frauen, z.B. bei Herzinfarkten
  • Hoher Förderbedarf in der medizinischen Forschung zu Frauengesundheit
  • Aktuelle Herausforderungen in der Diagnosestellung für spezifische Erkrankungen (z.B. Endometriose)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Verneinen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ausbau der medizinischen Forschung an Frauenkörpern
  • Neue Förderrichtlinie für geschlechtersensible Krebsforschung
  • Erhöhung des Förderbedarfs
  • Gefahr der falschen Behandlung von Frauen im Krankenhaus
  • Verzögerung der Diagnose bei Herzinfarkt bei Frauen
  • Einfluss auf Leben und Tod durch längere Diagnosezeiten
  • Erste Förderungen in der Forschung zu Endometriose
  • Erforschung alternativer Diagnosemethoden
  • Dramatische Folgen der Endometriose
  • Ungewollte Kinderlosigkeit als eine Folge der Krankheit

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dorothee Bär zitiert, in der sie die Wichtigkeit geschlechtersensibler medizinischer Forschung betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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