Brandenburg erweitert Baumartenpalette für klimaresistenten Wald

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Umweltpolitik in Brandenburg: Aktualisierte Baumartenmischung

Potsdam () – Das Brandenburger Umweltministerium hat eine aktualisierte Baumartenmischungstabelle für Waldbesitzer veröffentlicht. Das teilte das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz am Dienstag mit.

Die Neuauflage der Broschüre „Empfehlungen zur Mischung von Baum- und Straucharten im Wald“ wurde vom Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) erarbeitet und enthält 13 neue, eher exotische Arten wie die Atlas-Zeder oder die Zerr-Eiche.

Die Beimischung dieser neuen Arten darf außerhalb von Schutzgebieten auch auf geförderten Waldumbauflächen mit insgesamt bis zu 20 Prozent erfolgen. Damit erhalten Forstbetriebe und Waldbesitzer Rechtssicherheit hinsichtlich der Einhaltung von Förderbestimmungen.

Die Tabelle mit acht Karten und 14 Tabellen auf 91 Seiten bildet die nach heutigem Wissen aktuellen Empfehlungen für den Waldbau der Zukunft ab. Umweltministerin Hanka Mittelstädt erklärte, die Anpassung der Wälder an den Klimawandel sei eine herausragende Aufgabe, für die eine möglichst vielfältige Baumartenpalette nötig sei.

In Brandenburg gibt es rund 1,1 Millionen Hektar Wald, das entspricht 37 Prozent der Landesfläche.

Etwa 61 Prozent der Waldflächen gehören rund 100.000 privaten Waldbesitzern. Größter Waldeigentümer ist das Land Brandenburg mit rund 272.500 Hektar.

Um die forstlichen Handlungsspielräume zu erweitern, hat der Landesforstbetrieb Brandenburg zudem das Projekt „Alternative Baumarten“ (ALBA) ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projekts werden im Landeswald mehr als 200 Kleinst-Versuchsflächen angelegt.

Waldbesitzer, die bereits alternative Baumarten in ihren Wald integriert haben, können über das „ALBAretum“ per Fragebogen im Internet zur Forschung beitragen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wald (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Hanka Mittelstädt

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Brandenburger Umweltministerium, Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE), Forstbetriebe, Waldbesitzer, Land Brandenburg, Landesforstbetrieb Brandenburg, Projekt „Alternative Baumarten“ (ALBA), „ALBAretum“.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Potsdam, Brandenburg, Eberswalde

Worum geht es in einem Satz?

Das Brandenburger Umweltministerium hat eine aktualisierte Tabelle mit Baumarten für Waldbesitzer veröffentlicht, die 13 neue, exotische Arten enthält und die Anpassung der Wälder an den Klimawandel unterstützt, während das Projekt „Alternative Baumarten“ die Forschung zu deren Integration fördert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aktualisierung der Baumartenmischungstabelle durch das Umweltministerium
  • Erarbeitung durch das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde
  • Einbeziehung neuer, exotischer Baumarten
  • Möglichkeit der Beimischung auf geförderten Waldumbauflächen
  • Ziel der Rechtssicherheit für Forstbetriebe und Waldbesitzer
  • Notwendigkeit einer vielfältigen Baumartenpalette zur Anpassung an den Klimawandel
  • Hoher Anteil der Waldflächen im Landesbesitz
  • Start des Projekts „Alternative Baumarten“ zur Forschung und Erweiterung der Handlungsspielräume

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Brandenburger Umweltministerium veröffentlicht aktualisierte Baumartenmischungstabelle
  • Broschüre beschreibt Empfehlungen zur Mischung von Baum- und Straucharten
  • Einführung von 13 neuen, exotischen Baumarten erlaubt
  • Beimischung dieser Arten auf geförderten Waldumbauflächen bis zu 20% zulässig
  • Rechtssicherheit für Waldbesitzer und Forstbetriebe geschaffen
  • Umweltministerin betont Wichtigkeit der Anpassung der Wälder an den Klimawandel
  • Brandenburg hat etwa 1,1 Millionen Hektar Wald, 37% der Landesfläche
  • 61% der Waldflächen in Privatbesitz
  • Landesforstbetrieb startet Projekt „Alternative Baumarten“ (ALBA)
  • Anlegen von über 200 Kleinst-Versuchsflächen im Landeswald
  • Waldbesitzer können durch ALBAretum zur Forschung beitragen

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aktualisierte Baumartenmischungstabelle veröffentlicht
  • Einführung neuer, exotischer Baumarten
  • Möglichkeit der Beimischung von bis zu 20 Prozent auf geförderten Waldumbauflächen
  • Rechtssicherheit für Forstbetriebe und Waldbesitzer
  • Anpassung der Wälder an den Klimawandel gefördert
  • Erhöhung der Vielfalt der Baumarten im Wald
  • Erweiterung der forstlichen Handlungsspielräume
  • Anlegung von über 200 Kleinst-Versuchsflächen im Rahmen des Projekts „Alternative Baumarten“
  • Waldbesitzer können zur Forschung beitragen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Umweltministerin Hanka Mittelstädt erklärte, die Anpassung der Wälder an den Klimawandel sei eine herausragende Aufgabe, für die eine möglichst vielfältige Baumartenpalette nötig sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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