Sicherheit und Drohungen in Berlin
Berlin () – Die Berliner Polizei bewertet neue Drohungen gegen das Stromnetz der Hauptstadt deutlich ernster als bislang bekannt. Das geht aus internen Unterlagen hervor, über die die „Welt“ berichtet.
Demnach wird ein Aufruf aus der mutmaßlich linksextremen Szene nicht nur als authentisch eingeschätzt, sondern ausdrücklich als „sehr ernst“ bewertet. Öffentlich hatte die Polizei bislang lediglich von „unspezifischen Bedrohungsszenarien“ gesprochen.
Auslöser ist ein vor wenigen Tagen auf der als linksextrem geltenden Internetseite Indymedia mit dem Titel „Cut the Power, so we can see the stars“ veröffentlichter Beitrag.
Darin beziehen sich die anonymen Verfasser auf frühere Sabotageakte gegen die Energieversorgung in Berlin und rufen zu Solidarität mit Betroffenen von Polizeimaßnahmen auf. Sicherheitsbehörden sehen in dem Text eine Verbindung aus anarchistischen, antimilitaristischen und technikfeindlichen Inhalten mit einer positiven Darstellung von Sabotage.
Auch mögliche Ziele werden in den internen Papieren konkret benannt, darunter Energieanlagen, staatliche Einrichtungen sowie Unternehmen aus Technologie- und Rüstungsbereichen.
Erstmals beschreiben die Unterlagen zudem ein konkretes Täterprofil und mögliche Vorgehensweisen. Demnach gehen die Ermittler von kleinen, konspirativ agierenden Gruppen aus, die überwiegend nachts handeln, vermummt auftreten und Fahrräder zur Flucht nutzen.
Treffpunkte liegen häufig in Parks oder unübersichtlichen Bereichen, Fluchtwege führen gezielt über schwer zugängliche Strecken. Tatmittel würden zum Teil Wochen vorher in Erddepots vergraben.
Nach Angaben aus Polizeikreisen würden die Täter bei der Flucht zum Teil erhebliche Wegstrecken zurücklegen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Polizei, Indymedia, Sicherheitsbehörden
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Das beschriebene Ereignis findet in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Die Berliner Polizei nimmt neue, als authentisch eingestufte Drohungen gegen das Stromnetz ernst und sieht in einem Aufruf aus der linksextremen Szene eine konkrete Gefährdung durch mögliche Sabotageakte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Veröffentlichung eines Beitrags auf Indymedia
- Titel des Beitrags: "Cut the Power, so we can see the stars"
- Bezug auf frühere Sabotageakte gegen die Energieversorgung in Berlin
- Aufruf zur Solidarität mit Betroffenen von Polizeimaßnahmen
- Verbindung von anarchistischen, antimilitaristischen und technikfeindlichen Inhalten
- Positive Darstellung von Sabotage in dem Text
- Konkrete Nennung möglicher Ziele (Energieanlagen, staatliche Einrichtungen, Technologie- und Rüstungsunternehmen)
- Beschreibung eines Täterprofils (konspirativ agierende Gruppen, nächtliches Handeln, Vermummung)
- Nutzung von Fahrrädern zur Flucht
- Treffpunkte in Parks oder unübersichtlichen Bereichen
- Planung und Verstecken von Tatmitteln in Erddepots
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Polizei bewertet neue Drohungen gegen Stromnetz als sehr ernst
- Interne Unterlagen bezeichnen Aufruf aus linksextremer Szene als authentisch
- Öffentlich nur von unspezifischen Bedrohungsszenarien gesprochen
- Aufruf auf linksextremer Webseite Indymedia veröffentlicht
- Bezug auf frühere Sabotageakte gegen Energieversorgung in Berlin
- Sicherheitsbehörden erkennen Verbindung von anarchistischen, antimilitaristischen und technikfeindlichen Inhalten
- Konkrete mögliche Ziele: Energieanlagen, staatliche Einrichtungen, Technologie- und Rüstungsunternehmen
- Erstmalige Beschreibung eines konkreten Täterprofils und möglicher Vorgehensweisen
- Täter agieren in kleinen, konspirativen Gruppen, meist nachts und vermummt
- Nutzung von Fahrrädern zur Flucht, Treffpunkte in Parks oder unübersichtlichen Bereichen
- Fluchtwege über schwer zugängliche Strecken, Tatmittel teilweise Wochen vorab vergraben
- Täter legen bei Flucht erhebliche Wegstrecken zurück
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ernsthafte Bewertung der Drohungen
- Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen
- Mögliche Sabotageakte auf Energieanlagen
- Identifizierung konkreter Ziele
- Ermittlungen gegen konspirative Gruppen
- Beschreibung von Täterprofil und Vorgehensweisen
- Nutzung von Fahrrädern zur Flucht
- Festlegung von Treffpunkten in Parks oder unübersichtlichen Bereichen
- Flucht über schwer zugängliche Strecken
- Vorbereitungen mit Tatmitteln in Erddepots
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Polizei zitiert, die die neuen Drohungen gegen das Stromnetz als "sehr ernst" bewertet.
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