Bildungspolitik in Mecklenburg-Vorpommern 2023
Schwerin () – Bildungsministerin Simone Oldenburg hat im Landtag die Pläne zur Neuausrichtung der Inklusionsstrategie in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt, teilte das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung mit. Landesregierung, Landkreise, Kommunen und Bildungspartner hatten sich zuvor in einem breiten Austausch auf die Eckpunkte verständigt.
Die Strategie sieht Angebote für leistungsschwächere, aber auch leistungsstarke Schüler vor.
Ziel ist es, die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen bis zum Jahr 2035 mit anderen Schularten zu verbinden. Entgegen der bisherigen Planung wird die Möglichkeit für eine organisatorische Verbindung mit anderen Schularten geschaffen, wobei die Entwicklung von Schulzentren unterstützt wird.
Wesentlich ist die Garantie, dass Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen auch über das Jahr 2035 hinaus in eigenständigen Klassen lernen können. Das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern bleibt erhalten, sodass sie weiterhin entscheiden können, ob ihre Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit anderen Schülern in einer Klasse lernen oder eine eigenständige Förderschulklasse besuchen.
Im Fokus der Reform stehen die Berufsorientierung und ein starker Praxisbezug.
An den Förderschulen Lernen wird in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 das Fach Handwerk eingeführt, in der Jahrgangsstufe 9 ein wöchentlicher Praxislerntag. Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung soll ausgebaut werden.
Flexible Lerngruppen und Schulwerkstätten werden erweitert, und mit dem neuen Unterrichtsangebot Lebenspraxis setzt die Landesregierung auf eine stärkere Vorbereitung junger Menschen auf den Alltag. Auch die Förderung leistungsstarker Schüler wird ausgebaut, unter anderem durch bestehende Schwerpunktangebote an Spezialgymnasien und Profilschulen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder in einer Schule (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Simone Oldenburg
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Landesregierung, Landkreise, Kommunen, Bildungspartner, Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern
Worum geht es in einem Satz?
In Mecklenburg-Vorpommern werden die Inklusionsstrategie und Förderschulen bis 2035 neu ausgerichtet, um leistungsschwächeren und leistungsstarken Schülern durch organisatorische Verbindungen und eine stärkere Berufsorientierung bessere Bildungsangebote zu bieten, während das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern erhalten bleibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Neuausrichtung der Inklusionsstrategie in Mecklenburg-Vorpommern
- Austausch zwischen Landesregierung, Landkreisen, Kommunen und Bildungspartnern
- Entscheidung zur organisatorischen Verbindung von Förderschulen mit anderen Schularten
- Einführung neuer Fächer und Praxisangebote an Förderschulen
- Stärkung der Unterstützung für Schüler mit emotionalen und sozialen Bedürfnissen
- Ausbau von Angeboten für leistungsstarke Schüler
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politik und Öffentlichkeit reagieren auf folgende Weise:
- Bildungsministerin Simone Oldenburg stellt Pläne zur Neuausrichtung der Inklusionsstrategie vor
- Breiter Austausch zwischen Landesregierung, Landkreisen, Kommunen und Bildungspartnern
- Strategieziel: Verbindung von Förderschulen mit anderen Schularten bis 2035
- Möglichkeit für organisatorische Verbindung mit anderen Schularten wird geschaffen
- Garantie für eigenständige Klassen für Schüler mit Förderschwerpunkt Lernen über 2035 hinaus
- Wunsch- und Wahlrecht der Eltern bleibt erhalten
- Fokus auf Berufsorientierung und starkem Praxisbezug
- Einführung des Faches Handwerk in Förderschulen Lernen (Jahrgangsstufen 5-8)
- Wöchentlicher Praxislerntag in Jahrgangsstufe 9
- Ausbau der Unterstützung für Kinder mit emotionaler und sozialer Entwicklungsförderung
- Erweiterung flexibler Lerngruppen und Schulwerkstätten
- Neues Unterrichtsangebot Lebenspraxis zur Alltagsvorbereitung
- Ausbau der Förderung für leistungsstarke Schüler über Spezialgymnasien und Profilschulen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verbindung der Förderschulen mit anderen Schularten bis 2035
- Unterstützung der Entwicklung von Schulzentren
- Garantie für eigenständige Klassen für Schüler mit Förderschwerpunkt Lernen über 2035 hinaus
- Erhalt des Wunsch- und Wahlrechts der Eltern
- Einführung des Fachs Handwerk in den Jahrgangsstufen 5 bis 8
- Wöchentlicher Praxislerntag in der Jahrgangsstufe 9
- Ausbau der Unterstützung für Kinder mit emotionalen und sozialen Entwicklungsbedarfen
- Erweiterung flexibler Lerngruppen und Schulwerkstätten
- Einführung des Unterrichtsangebots Lebenspraxis
- Ausbau der Förderung leistungsstarker Schüler durch Schwerpunktangebote
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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