Dax dreht ins Plus – EZB-Zinsentscheid erwartet

Dax dreht ins Plus – EZB-Zinsentscheid erwartet

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Wirtschaft: Dax und Märkte in Bewegung

Frankfurt/Main () – Der Dax hat nach einem schwachen Start am Donnerstag bis zum Mittag ins Plus gedreht. Um kurz nach 12:30 Uhr stand der Index bei 24.030 Punkten und damit 0,3 Prozent über Vortagesschluss.

„Vor dem langen Wochenende bleiben die Anleger in Lauerstellung. Die Situation im Nahen Osten führt zu weiter anziehenden Ölpreisen und drückt so auf die Konsumlaune der Verbraucher“, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Noch zeigten sich die gestiegenen Energiekosten zwar nicht in den Preissteigerungen, würden jedoch von den Notenbankern wahrgenommen und blieben dadurch auch ein Thema an der Börse.

„Die heutige Ratssitzung der Europäischen Zentralbank dürfte dies bestätigen und auf die potenziellen Gefahren Bezug nehmen“, sagte Lipkow. Der Zinsentscheid der EZB wird um 14:15 Uhr bekannt gegeben.

Im Gegensatz zu den USA, wo eine robuste Wirtschaftsentwicklung die Wahrscheinlichkeit einer Stagflation ausbremst, steht Europa möglicherweise bereits am Beginn dieser Entwicklung. „Dieses Szenario erschwert es der EZB, nachhaltige zins- oder geldmarktpolitische Maßnahmen zu ergreifen, um die Inflation in Schach zu halten, ohne die Konjunktur auszubremsen“, so der Analyst.

Zahlen gab es am Donnerstag unter anderem von DHL und BASF. Der deutsche Logistikkonzern konnte die Markterwartungen übertreffen und hat gerade im Expressgeschäft besser als gehofft abgeschnitten. Bei BASF zeigt sich weiterhin die stark angeschlagene europäische Wirtschaft, die für einen erwarteten Umsatzrückgang im ersten Quartal gesorgt hat. Volkswagen vermeldete einen kräftigen Umsatz- und Gewinnrückgang, insbesondere wegen eines einbrechenden China- und USA-Geschäftes.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1708 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8541 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.637 US-Dollar gezahlt (+2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 127,33 Euro pro Gramm.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, DHL, BASF, Volkswagen

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dax, CMC Markets, Europäische Zentralbank (EZB), DHL, BASF, Volkswagen.

Wann ist das Ereignis passiert?

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Orte sind: Frankfurt/Main, Europa, USA.

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax hat nach einem schwachen Start am Donnerstag ins Plus gedreht, während die Anleger aufgrund steigender Ölpreise und der bevorstehenden EZB-Ratssitzung weiterhin vorsichtig bleiben, was die wirtschaftliche Lage in Europa und die Möglichkeit von Stagflation betrifft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Schwacher Start des DAX
  • Anspannung vor dem langen Wochenende
  • Ansteigende Ölpreise durch die Situation im Nahen Osten
  • Negative Auswirkungen auf die Konsumlaune der Verbraucher
  • Beobachtung steigender Energiekosten durch Notenbanker
  • Kommende Ratssitzung der Europäischen Zentralbank
  • Unterschiedliche Wirtschaftsentwicklung zwischen Europa und den USA
  • Zahlen von Unternehmen wie DHL und BASF
  • Umsatz- und Gewinnrückgang bei Volkswagen
  • Stärker werdende europäische Gemeinschaftswährung
  • Anstieg des Goldpreises

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anziehende Ölpreise
  • Gedämpfte Konsumlaune der Verbraucher
  • Wahrnehmung gestiegener Energiekosten durch Notenbanker
  • Bestätigung potenzieller Gefahren durch EZB
  • Erschwerte zins- oder geldmarktpolitische Maßnahmen der EZB
  • Erwarteter Umsatzrückgang bei BASF
  • Kräftiger Umsatz- und Gewinnrückgang bei Volkswagen
  • Stärkung des Euro gegenüber dem US-Dollar
  • Höherer Goldpreis

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow von CMC Markets zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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