Bürokratieabbau in Niedersachsen: Ein neuer Weg
Hannover () – Die Niedersächsische Landesregierung hat einen weitreichenden Bürokratieabbau beschlossen. Ab Ende 2026 sollen Berichts-, Dokumentations-, Nachweis- und Evaluationspflichten im Landesrecht grundsätzlich entfallen, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.
Ausnahmen gelten demnach nur bei zwingenden rechtlichen Verpflichtungen oder unverzichtbaren Bereichen wie Sicherheit, Bevölkerungsschutz oder Rechtspflege.
Bis zum 1. Juli 2026 sollen die Ressorts sämtliche bestehenden Pflichten an die Staatskanzlei melden.
Auch die Kommunen können besonders belastende oder entbehrliche Verpflichtungen benennen. Zudem ist eine sogenannte Berichtspflichten-Bremse vorgesehen: Bei künftiger Landesgesetzgebung sollen neue Pflichten grundsätzlich vermieden oder klar befristet werden.
Neue Pflichten sind nur zulässig, wenn sich ihre Erforderlichkeit ausdrücklich begründen lässt.
Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) erklärte, überflüssige Berichtspflichten würden für Unternehmen, Bürger und die Verwaltung abgeschafft. Besonders kleine und mittlere Unternehmen erhielten dadurch mehr Handlungsspielräume.
Der Beschluss ist Teil einer Strategie, die seit Januar 2024 mit mehreren Kabinettsbeschlüssen unter dem Titel „Einfacher, schneller, günstiger“ verfolgt wird und mit der Föderalen Modernisierungsagenda von Bund und Ländern verzahnt ist.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Olaf Lies
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Niedersächsische Landesregierung, Staatskanzlei, Kommunen, Ministerpräsident Olaf Lies, SPD, Föderale Modernisierungsagenda, Bund und Länder.
Wann ist das Ereignis passiert?
Der beschriebene Zeitraum ist bis zum 1. Juli 2026 und ab Ende 2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover
Worum geht es in einem Satz?
Die Niedersächsische Landesregierung hat beschlossen, bis Ende 2026 Bürokratie abzubauen, indem sie Berichts- und Nachweispflichten weitgehend abschafft, um insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen mehr Handlungsspielräume zu geben.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Beschluss der Niedersächsischen Landesregierung
- Ziel des Bürokratieabbaus
- Abmeldung überflüssiger Berichtspflichten
- Fokus auf Entlastung für Unternehmen und Bürger
- Teil einer umfassenden Strategie seit Januar 2024
- Verbindung zur Föderalen Modernisierungsagenda
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Niedersächsische Landesregierung beschließt Bürokratieabbau
- Ab Ende 2026 entfallen Berichts-, Dokumentations-, Nachweis- und Evaluationspflichten im Landesrecht
- Ausnahmen nur bei zwingenden rechtlichen Verpflichtungen oder unverzichtbaren Bereichen
- Ressorts müssen bis zum 1. Juli 2026 bestehende Pflichten melden
- Kommunen können belastende oder entbehrliche Verpflichtungen benennen
- Berichtspflichten-Bremse bei künftiger Landesgesetzgebung
- Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) betont Abschaffung überflüssiger Berichtspflichten
- Ziel: mehr Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen
- Beschluss Teil einer Strategie "Einfacher, schneller, günstiger" seit Januar 2024
- Verzahnung mit Föderaler Modernisierungsagenda von Bund und Ländern
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bürokratieabbau
- Entfall von Berichtspflichten im Landesrecht
- Entlastung für Unternehmen, Bürger und Verwaltung
- Mehr Handlungsspielräume für kleine und mittlere Unternehmen
- Meldung bestehender Pflichten bis zum 1. Juli 2026
- Möglichkeit für Kommunen, entbehrliche Verpflichtungen zu benennen
- Berichtspflichten-Bremse bei künftiger Landesgesetzgebung
- Neue Pflichten nur bei ausdrücklicher Erforderlichkeit zulässig
- Strategie "Einfacher, schneller, günstiger" ab Januar 2024
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) zitiert, der erklärt, dass überflüssige Berichtspflichten für Unternehmen, Bürger und die Verwaltung abgeschafft werden, was besonders kleinen und mittleren Unternehmen mehr Handlungsspielräume gibt.
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