Wirtschaft: Preisanpassung des Deutschlandtickets in Berlin
Berlin () – Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, will den Preis für das Deutschlandticket nicht wieder auf 9 Euro reduzieren. „Das 9-Euro-Ticket war und ist in keiner Weise finanzierbar“, sagte die Bahn-Chefin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).
„Selbst bei 63 Euro sind noch jedes Jahr drei Milliarden Euro von Bund und Ländern zusätzlich nötig.“ Sie wünsche sich daher keine Neuauflage des günstigen Fahrscheins, erklärte Palla.
Das 9-Euro-Ticket galt im Sommer 2022 von Juni bis August. Damals waren im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine die Energiepriese sehr stark angestiegen. Mit dem günstigen Fahrschein für den Nah- und Regionalverkehr sollten Pendler entlastet werden. Im Anschluss wurde das Deutschlandticket zum Preis von 49 Euro eingeführt. Mittlerweile liegt der Preis bei 63 Euro. Mit dem Anstieg der Sprit- und Energiekosten seit dem Iran-Krieg werden derzeit wieder vermehrt Rufe nach Entlastungen für Pendler laut. Unter anderem wird ein Rabatt auf das Deutschlandticket diskutiert.
Mit Blick auf diese Diskussion sagte Palla nun, dass sie das 9-Euro-Ticket nicht wieder haben wolle. Auf die Frage, ob sie sich eine Neuauflage des günstigen Fahrscheins gewünscht hätte, anstatt Autofahrer steuerlich zu entlasten, antwortetet die Bahn-Chefin: „Nein, das hätte ich mir nicht gewünscht.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | 9-Euro-Ticket (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Evelyn Palla
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Bahn, Evelyn Palla, Funke-Mediengruppe, Bund, Länder
Wann ist das Ereignis passiert?
Das 9-Euro-Ticket galt im Sommer 2022 von Juni bis August.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, lehnt eine Wiederführung des 9-Euro-Tickets ab und betont, dass dies finanziell nicht tragbar sei.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Energiepreise aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine
- Einführung des 9-Euro-Tickets zur Entlastung von Pendlern
- Diskussion um finanzielle Unterstützung des Nah- und Regionalverkehrs
- Anstieg der Sprit- und Energiekosten seit dem Iran-Krieg
- Übergang zu Deutschlandticket mit höherem Preis (49 Euro, später 63 Euro)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutschlandticket bleibt bei 63 Euro
- Keine Rückkehr zum 9-Euro-Ticket
- Finanzielle Belastung für Bund und Länder bleibt hoch
- Diskussion über Rabatte auf Deutschlandticket
- Ablehnung einer Neuauflage des 9-Euro-Tickets
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, zitiert, in der sie erklärt, dass das 9-Euro-Ticket in keiner Weise finanzierbar sei und sie keine Neuauflage des günstigen Fahrscheins wünsche.
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