Tübingen zahlt 40.000 Euro Schadensersatz für falsche Müllentsorgung

Tübingen zahlt 40.000 Euro Schadensersatz für falsche Müllentsorgung

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Tübingen: Abfallwirtschaft und Schadensersatzproblematik

Tübingen () – Die Stadt Tübingen hat einen Schadensersatzanspruch des Landkreises in Höhe von 40.633 Euro anerkannt, nachdem Mitarbeiter der städtischen Abfallwirtschaft über Jahre hinweg Biomüll fälschlicherweise auf Restmülltouren mitentsorgt haben. Das teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Die Praxis war im Oktober vergangenen Jahres durch einen Hinweis eines Bürgers bekannt geworden.

Hintergrund war laut der Stadt, dass auf einzelnen Restmüll-Touren noch Kapazitäten frei waren und Beschäftigte den Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeugs vermeiden wollten. Die Leitungsebene der Kommunalservice Tübingen habe von dieser Praxis nichts gewusst.

Das Vorgehen verstößt gegen die vertragliche Verpflichtung, Bioabfälle getrennt einzusammeln und zur Verwertung zu übergeben, was zu Mehrkosten führte.

Betriebsleiter Stefan Kraus sagte, man habe nach Bekanntwerden sofort klare Regeln erlassen und die Kontrollen verschärft. Bioabfall werde nun ausschließlich auf den dafür vorgesehenen Touren eingesammelt.

Eine neue Dienstanweisung verbiete die Praxis unmissverständlich, zudem laufe eine interne Untersuchung. Die Stadtverwaltung schlägt dem Gemeinderat vor, den Schadensersatz zu zahlen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tübingen am Neckar

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Stefan Kraus

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Tübingen, Landkreis, Stadtverwaltung, Kommunalservice Tübingen, Gemeinderat

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Tübingen, Landkreis Tübingen

Worum geht es in einem Satz?

Die Stadt Tübingen hat einen Schadensersatzanspruch des Landkreises in Höhe von 40.633 Euro anerkannt, nachdem über Jahre hinweg Biomüll fälschlicherweise zusammen mit Restmüll entsorgt wurde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Falschentsorgung von Biomüll auf Restmülltouren
  • Hinweis eines Bürgers im Oktober letzten Jahres
  • Vorhandene Kapazitäten auf Restmülltouren
  • Vermeidung des Einsatzes eines zusätzlichen Fahrzeugs
  • Unkenntnis der Leitungsebene über die Praxis
  • Verstoß gegen vertragliche Verpflichtungen zur getrennten Sammlung von Bioabfällen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Politik, Öffentlichkeit oder Medien wurden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anerkennung eines Schadensersatzanspruchs in Höhe von 40.633 Euro
  • Mehrkosten durch unsachgemäße Entsorgung
  • Erlass klarer Regeln nach Bekanntwerden der Praxis
  • Verschärfung der Kontrollen in der Abfallwirtschaft
  • Interne Untersuchung läuft
  • Vorschlag zur Zahlung des Schadensersatzes an den Gemeinderat

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Betriebsleiter Stefan Kraus sagte, man habe nach Bekanntwerden sofort klare Regeln erlassen und die Kontrollen verschärft.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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