Sport: Joachim Löws Perspektiven im Fußball
Stuttgart () – Der frühere Bundestrainer Joachim Löw würde als Trainer gern einen Verein an die europäische Spitze führen. „Tatsächlich sehe ich keinen Reiz darin, Wochenende für Wochenende Bundesligaspiele zu bestreiten“, sagte Löw der Wochenzeitung „Die Zeit“. Aber ein Team mit internationalen Ambitionen mit Ausdauer an die europäische Spitze zu führen, das könnte er sich vorstellen.
Löw kritisiert den kurzfristigen Entscheidungshorizont vieler Klubs bei strategischen Fragen: „Wenige Vereine machen sich die Mühe, ein mittel- oder langfristiges Modell zu entwickeln, nur wenige Sportvorstände verlangen ein solches Konzept, wenn sie nach Trainern suchen. Stattdessen wird immer nur die Frage gestellt: Wie können wir gewinnen, aufsteigen, den Klassenerhalt schaffen?“
Den sogenannten deutschen Tugenden erteilt Löw dabei eine deutliche Absage: „In Deutschland wird gern gesagt: Wir müssen mehr kämpfen, wir müssen dreckig spielen. Damit gewinnt man vielleicht mal ein Spiel oder zwei, aber so wird man nie ein großes Turnier gewinnen oder die Champions League, auch nicht die Bundesliga.“ Nach Niederlagen heiße es oft: Wir haben schlecht verteidigt. „Das will ich nicht hören. Besser wäre zu fragen: Weshalb haben wir das Spiel nicht bestimmt, keine Lösungen gefunden, um den Gegner zu dominieren? Das will ich hören.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fußball (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Joachim Löw.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:
1. Bundestrainer
2. Die Zeit
3. Bundesliga
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Bitte beachte, dass hier keine politischen Parteien oder ähnliches erwähnt werden.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Stuttgart
Worum geht es in einem Satz?
Ex-Bundestrainer Joachim Löw möchte einen Verein mit internationalen Ambitionen an die europäische Spitze führen und kritisiert die kurzfristige Denkweise vieler Klubs sowie die deutsche Fußballmentalität des reinen Kämpfens anstelle von strategischem Spiel.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Joachim Löws Interesse an internationalen Vereinsprojekten
- Ablehnung des reinen Fokus auf Bundesliga-Spiele
- Kritik an kurzfristigem Denken in Vereinsstrategien
- Mangel an langfristigen Konzepten bei der Trainersuche
- Ablehnung der deutschen Tugenden wie Kämpfen und dreckigem Spiel
- Wunsch nach einer dominierenden Spielweise und Lösungsfindung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Joachim Löw möchte einen Verein an die europäische Spitze führen
- Kritik am kurzfristigen Denken vieler Klubs bei strategischen Entscheidungen
- Mangel an mittel- oder langfristigen Konzepten in der Traineransprache
- Ablehnung der deutschen Tugenden im Fußball
- Betonung auf die Notwendigkeit von Dominanz im Spiel
- Suche nach Lösungen für Spielergebnisse anstelle von Schuldzuweisungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Joachim Löw zitiert: Er äußert, dass er den kurzfristigen Entscheidungshorizont vieler Klubs kritisiert und beschreibt, wie wichtig langfristige Konzepte für den Erfolg sind.
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