Dax weiter im Plus – Anleger setzen auf baldiges Kriegsende

Dax weiter im Plus – Anleger setzen auf baldiges Kriegsende

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Wirtschaft: Dax trotzt Unsicherheiten in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.960 Punkten berechnet, 0,9 Prozent über dem Schlussniveau vom vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens, Scout24 und Mercedes-Benz, am Ende die Deutsche Telekom, Rheinmetall und die Hannover Rück.

„Die Anleger hoffen auf eine baldige Beendigung des Krieges im Iran und folgen dem Motto: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Während sich die optimistische Haltung bislang nicht in den Energiepreisen widerspiegele, verleihe sie zumindest den europäischen Aktienmärkten etwas positive Dynamik.

„Die Berichtssaison stellt sich derweil als kompliziert heraus“, fügte Lipkow hinzu. „Die Quartalszahlen vieler Unternehmen treffen nicht den Nerv der Analysten und sorgen teilweise für Verunsicherung in einigen Sektoren. Nachdem gestern die Banken durch die Zahlen von Goldman Sachs betroffen waren, können heute die Quartalszahlen des Luxuskonzerns LVMH nicht überzeugen.“ Der französische Konzern bekomme die Konsumzurückhaltung im Modegeschäft zu spüren. In Deutschland werde die Berichtssaison vom Automobilkonzern BMW unterstützt. „Der Autobauer musste zwar einen Absatzrückgang in China verkraften, konnte aber in Deutschland wieder etwas zulegen.“

„Die Investoren bleiben vorerst unverändert vorsichtig, sehen jedoch Chancen auf eine baldige Verbesserung der Situation“, so der Analyst. „Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Somit rücken die anstehenden Quartalszahlen verstärkt in den Vordergrund und können das Nachrichtenvakuum rund um die Situation im Nahen Osten ausfüllen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1795 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8478 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 98,53 US-Dollar; das waren 83 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, Goldman Sachs, LVMH, BMW

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Siemens, Scout24, Mercedes-Benz, Deutsche Telekom, Rheinmetall, Hannover Rück, CMC Markets, Goldman Sachs, LVMH, BMW

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am Dienstag statt, jedoch wird kein konkretes Datum angegeben. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax verzeichnete am Dienstag einen Anstieg von 0,9 Prozent auf etwa 23.960 Punkte, während Anleger optimistisch auf eine Beendigung des Iran-Konflikts hoffen, jedoch die Berichtssaison durch enttäuschende Unternehmenszahlen, insbesondere bei LVMH und Banken, belastet bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Optimistische Anlegererwartungen bezüglich Beendigung des Krieges im Iran
  • Erwartete positive Dynamik in den europäischen Aktienmärkten
  • Komplizierte Berichtssaison mit enttäuschenden Unternehmenszahlen
  • Konsumzurückhaltung im Modegeschäft, insbesondere für LVMH
  • Absatzrückgang von BMW in China, aber Zuwachs in Deutschland
  • Euro stärkt sich gegenüber dem US-Dollar
  • Rückgang des Ölpreises

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Positive Dynamik an den europäischen Aktienmärkten
  • Verunsicherung in einigen Sektoren durch enttäuschende Quartalszahlen
  • Risiko eines Absatzrückgangs im Luxussegment
  • Hoffnung auf baldige Verbesserung der Situation
  • Wachsende Bedeutung anstehender Quartalszahlen
  • Stärkerer Euro gegenüber dem US-Dollar
  • Sinkender Ölpreis

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, dem Chef-Marktananalysten von CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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