Wirtschaft: Geschäftsklima in der Automobilindustrie
München () – Das Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie hat sich im März etwas eingetrübt. Der vom Münchener Ifo-Institut gemessene Indikator fiel auf -18,7 Punkte, von -15,7 Punkten im Februar. „Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich schlechter als im Vormonat. Die Geschäftserwartungen stiegen dagegen“, sagte ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl.
Die Unternehmen bewerteten ihren Auftragsbestand erneut besser – wenngleich immer noch im negativen Bereich: Der Indikator stieg seit September 2025 kontinuierlich an und erreichte im März -13,5 Punkte. Ähnliches gilt für die Exporterwartungen: Sie verbesserten sich zum vierten Mal in Folge gegenüber dem jeweiligen Vormonat und erreichten im März einen Wert von 30,7 Punkten.
Außerdem könnte sich der Beschäftigungsabbau in den kommenden Monaten verlangsamen: Die Beschäftigungserwartungen stiegen auf -19,8 Punkte, von -44,0 Punkten im Februar. Darauf deuten auch erste Anzeichen in der amtlichen Statistik: Im ersten Quartal 2026 wurden wieder mehr neue Stellen für Berufe, die für die Autoindustrie relevant sind, bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. „Damit scheint der Rückgang an neuen Stellen, der seit 2022 zu beobachten war, zu einem Halt gekommen zu sein“, sagte Wölfl.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Autoproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Anita Wölfl
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ifo-Institut, Anita Wölfl, Bundesagentur für Arbeit
Wann ist das Ereignis passiert?
März 2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Im März 2023 hat sich das Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie verschlechtert, während die Geschäftserwartungen und der Auftragsbestand leicht angestiegen sind, was auf eine mögliche Verlangsamung des Beschäftigungsabbaus hindeutet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang des Geschäftsklimas in der Automobilindustrie
- Fall des Ifo-Indikators auf -18,7 Punkte
- Schlechtere Bewertung der aktuellen Geschäftslage durch Unternehmen
- Verbesserte Geschäftserwartungen trotz negativer Geschäftslage
- Anstieg des Auftragsbestands auf -13,5 Punkte
- Verbesserung der Exporterwartungen auf 30,7 Punkte
- Anstieg der Beschäftigungserwartungen auf -19,8 Punkte
- Wieder mehr gemeldete Stellen in relevanten Berufen bei der Bundesagentur für Arbeit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie verschlechtert
- Ifo-Index fiel auf -18,7 Punkte
- Unternehmen bewerten aktuelle Geschäftslage schlechter
- Geschäftserwartungen steigen
- Auftragsbestand verbessert, bleibt aber negativ (-13,5 Punkte)
- Exporterwartungen steigen, vierte Verbesserung in Folge (30,7 Punkte)
- Beschäftigungsabbau könnte sich verlangsamen
- Beschäftigungserwartungen steigen auf -19,8 Punkte
- Erste Anzeichen für neue Stellenangebote in der Autoindustrie
- Rückgang neuer Stellen seit 2022 scheint zu stoppen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Geschäftsklima in der Automobilindustrie eingetrübt
- Unternehmen bewerten aktuelle Geschäftslage schlechter
- Geschäftserwartungen gestiegen
- Auftragsbestand im negativen Bereich, aber verbessert
- Exporterwartungen zum vierten Mal in Folge verbessert
- Beschäftigungsabbau könnte sich verlangsamen
- Beschäftigungserwartungen gestiegen
- Mehr neue Stellen in der Autoindustrie gemeldet
- Rückgang an neuen Stellen scheint gestoppt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Anita Wölfl, die Branchenexpertin des Ifo-Instituts, äußert sich zur aktuellen Geschäftslage und den Beschäftigungserwartungen in der Automobilindustrie.
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