KfW: Starker Anstieg der Gründungstätigkeit in Deutschland

KfW: Starker Anstieg der Gründungstätigkeit in Deutschland

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Wirtschaftstrends in Deutschland 2025

Frankfurt am Main () – Die Gründungstätigkeit in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen Schub erhalten. Das ergab eine Vorabauswertung des Gründungsmonitors der Förderbank KfW. Die Gründungsintensität hat sich demnach von 115 auf 136 Existenzgründungen je 10.000 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren erhöht. Umgerechnet auf die Bevölkerung in diesem Alter, entspricht das rund 690.000 Gründern – nach 585.000 im Jahr zuvor.

Die positive Entwicklung ist maßgeblich durch Nebenerwerbsgründungen getrieben. Die Gründungsintensität im Nebenerwerb ist im Vorjahresvergleich von 75 auf 95 je 10.000 Personen gestiegen. Das entspricht umgerechnet rund 483.000 Nebenerwerbsgründungen im Jahr 2025 – nach 382.000 im Vorjahr. Dagegen hat sich die Gründungsintensität im Vollerwerb mit 41 je 10.000 Personen im dritten Jahr in Folge kaum verändert. Umgerechnet entspricht dies 206.000 Vollerwerbsgründungen im Jahr 2025. Durch die unterschiedliche Entwicklung ist der Anteil von Nebenerwerbsgründungen an der Gründungstätigkeit im vergangenen Jahr auf bisher unerreichte 70 Prozent gestiegen.

Der Hauptgrund für die Befragten, eine selbstständige Tätigkeit im Nebenerwerb zu beginnen, ist es, zusätzliches Einkommen zu generieren. „Ein möglicher Grund für den starken Anstieg der Gründungstätigkeit im Nebenerwerb sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten“, sagte Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. „Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist schwieriger geworden, auch kleine Nebenjobs sind nicht mehr leicht zu finden. Die Selbstständigkeit kann hier eine Alternative für einen Zuverdienst sein.“

Die Mehrheit der Gründer in Deutschland ist aus Überzeugung selbstständig. Zwei Drittel präferieren die Selbstständigkeit grundsätzlich gegenüber einer Anstellung. Bei Nebenerwerbsgründungen sind es anteilig zwar weniger als im Vollerwerb – allerdings immer noch die klare Mehrheit und 2025 sogar mehr als im Vorjahr.

Von den Existenzgründungen hatten im vergangenen Jahr 24 Prozent Beschäftigte. Sologründungen durch nur eine Person dominierten mit 86 Prozent gegenüber Teamgründungen. Gegründet wurde größtenteils neu, die Unternehmen wurden also rechtlich und organisatorisch erstmalig aufgesetzt. Nur zehn Prozent waren Existenzgründungen durch Übernahme.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen folgende Personen mit vollständigen Namen vor:

Dirk Schumacher

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt am Main

Worum geht es in einem Satz?

Die Gründungstätigkeit in Deutschland hat 2025 zugenommen, vor allem durch einen Anstieg von Nebenerwerbsgründungen, was auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten und eine schwierigere Arbeitsmarktsituation zurückzuführen ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Lebenshaltungskosten
  • Schwieriger Zugang zum Arbeitsmarkt
  • Mangel an Nebenjobs
  • Wunsch nach zusätzlichem Einkommen
  • Bevorzugung der Selbstständigkeit gegenüber Anstellung
  • Neuerungen in der Gründungstätigkeit (Nebenerwerbsgründungen)
  • Hoher Anteil an Sologründungen
  • Zunahme der Gründungsintensität je 10.000 Personen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhung der Gründungsintensität von 115 auf 136 je 10.000 Menschen
  • Rund 690.000 Gründer in Deutschland
  • Steigerung von Nebenerwerbsgründungen von 75 auf 95 je 10.000 Personen
  • Anstieg auf rund 483.000 Nebenerwerbsgründungen
  • Anteil der Nebenerwerbsgründungen auf 70 Prozent gestiegen
  • Mehrheit der Gründer aus Überzeugung selbstständig
  • Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert
  • Sologründungen dominieren mit 86 Prozent
  • Gründungen größtenteils neu, nur 10 Prozent durch Übernahme

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW, zitiert, in der er den starken Anstieg der Gründungstätigkeit im Nebenerwerb und dessen Zusammenhang mit gestiegenen Lebenshaltungskosten erläutert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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