Demografische Entwicklung in Thüringen
Erfurt () – Die Bevölkerung in Thüringen wird in den kommenden zwei Jahrzehnten deutlich schrumpfen. Das teilte das Thüringer Landesamt für Statistik am Montag mit.
Demnach wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2045 um 15,1 Prozent oder 317.400 Personen sinken. Ende 2024 lebten noch rund 2,1 Millionen Menschen im Freistaat, 2045 werden es voraussichtlich nur noch etwa 1,78 Millionen sein.
Hauptursache für den Rückgang ist ein anhaltender Sterbefallüberschuss, der durch die Altersstruktur und niedrige Geburtenzahlen verstärkt wird.
Im Schnitt werden jährlich etwa 19.100 Menschen mehr sterben als Kinder geboren werden. Zuwanderungsgewinne von durchschnittlich 4.000 Personen pro Jahr können diese Lücke nicht schließen.
Die Berechnungen basieren auf den Bevölkerungsbewegungen der Jahre 2019 bis 2024 und vorläufigen Daten für 2025.
Alle Landkreise und kreisfreien Städte werden Einwohner verlieren, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Den stärksten prozentualen Rückgang erwarten die Statistiker mit 22,4 Prozent im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.
Am geringsten fällt der Verlust mit 6,3 Prozent in der Stadt Weimar aus. Detaillierte Ergebnisse sind im Internetportal ‚Thüringen morgen‘ des Landesamtes veröffentlicht.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Thüringer Landesamt für Statistik, Thüringen, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Stadt Weimar, Thüringen morgen
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Worum geht es in einem Satz?
Die Bevölkerung Thüringens wird bis 2045 voraussichtlich um 15,1 Prozent auf etwa 1,78 Millionen Menschen schrumpfen, hauptsächlich aufgrund eines Sterbefallüberschusses und niedriger Geburtenzahlen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anhaltender Sterbefallüberschuss
- Altersstruktur der Bevölkerung
- Niedrige Geburtenzahlen
- Unzureichende Zuwanderung zur Kompensation
- Analyse der Bevölkerungsbewegungen 2019-2024
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutlicher Rückgang der Bevölkerung in Thüringen
- Verlust von 317.400 Personen bis 2045
- Rückgang um 15,1 Prozent
- Anhaltender Sterbefallüberschuss
- Altersstruktur und niedrige Geburtenzahlen als Hauptursachen
- Jährliche Sterberate über Geburtenrate (ca. 19.100)
- Zuwanderung kann Bevölkerungsschwund nicht ausgleichen
- Alle Landkreise und kreisfreien Städte verlieren Einwohner
- Größter prozentualer Rückgang im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (22,4 Prozent)
- Geringster Verlust in der Stadt Weimar (6,3 Prozent)
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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