Wirtschaftliche Entwicklungen in Niedersachsen und Bremen
Hannover () – Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Forderungen für die anstehende Tarifrunde im Großhandel in Niedersachsen und Bremen vorgestellt. Sie verlangt für die rund 150.000 Beschäftigten eine tabellenwirksame Lohn- und Gehaltserhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 250 Euro mehr im Monat, wie die Verhandlungsführerin Sandra Schmidt am Dienstag mitteilte.
Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen um 150 Euro steigen und die neuen Tarifverträge eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.
Als Begründung führt Verdi die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten an, die für viele Beschäftigte existenzbedrohend seien. Eine Beschäftigtenbefragung habe ergeben, dass 70 Prozent Probleme hätten, mit ihrem aktuellen Gehalt den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Dem stünden hohe Gewinne der Großhandelsunternehmen gegenüber, die von den Preissteigerungen profitierten, so Schmidt.
Die erste Verhandlungsrunde ist für den 8. Mai in Hannover angesetzt. Die bestehenden Tarifverträge für den Groß- und Außenhandel können zum 30. April gekündigt werden.
Zur Branche in der Region gehören auch genossenschaftliche Unternehmen wie Edeka oder Rewe.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Sandra Schmidt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verdi, Niedersachsen, Bremen, Sandra Schmidt, Edeka, Rewe
Wann ist das Ereignis passiert?
Die erste Verhandlungsrunde ist für den 8. Mai angesetzt, und die bestehenden Tarifverträge können zum 30. April gekündigt werden.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Niedersachsen, Bremen
Worum geht es in einem Satz?
Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 150.000 Beschäftigten im Großhandel in Niedersachsen und Bremen eine Lohnerhöhung von sieben Prozent sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen, um den stark gestiegenen Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung einer Lohn- und Gehaltserhöhung von sieben Prozent
- Mindestforderung von 250 Euro mehr im Monat
- Anstieg der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro
- Laufzeit der neuen Tarifverträge von zwölf Monaten
- Steigende Lebenshaltungskosten
- Existenzbedrohliche Situation für viele Beschäftigte
- 70 Prozent der Beschäftigten haben Probleme, Lebensunterhalt zu bestreiten
- Hohe Gewinne der Großhandelsunternehmen durch Preissteigerungen
- Bestehende Tarifverträge können zum 30. April gekündigt werden
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Gewerkschaft Verdi präsentiert Forderungen für Tarifrunde im Großhandel Niedersachsen und Bremen
- Forderung nach 7% Lohn- und Gehaltserhöhung, mindestens 250 Euro mehr pro Monat
- Ausbildungsvergütungen sollen um 150 Euro steigen
- Neue Tarifverträge mit einer Laufzeit von 12 Monaten
- Begründung: stark gestiegene Lebenshaltungskosten, die für viele existenzbedrohend sind
- 70% der Beschäftigten haben Probleme, mit ihrem Gehalt den Lebensunterhalt zu bestreiten
- Hohe Gewinne der Großhandelsunternehmen als Kontrapunkt
- Erste Verhandlungsrunde am 8. Mai in Hannover
- Bestehende Tarifverträge können zum 30. April gekündigt werden
- Region umfasst genossenschaftliche Unternehmen wie Edeka oder Rewe
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach Lohnerhöhung von sieben Prozent oder mindestens 250 Euro
- Steigerung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro
- Laufzeit der neuen Tarifverträge von zwölf Monaten
- 70 Prozent der Beschäftigten haben Probleme, mit aktuellem Gehalt den Lebensunterhalt zu bestreiten
- Hohe Gewinne der Großhandelsunternehmen stehen im Widerspruch zu den Beschäftigtenproblemen
- Erste Verhandlungsrunde geplant für 8. Mai
- Kündigung der bestehenden Tarifverträge zum 30. April möglich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Verhandlungsführerin Sandra Schmidt zitiert. Sie erläutert die Forderungen der Gewerkschaft Verdi und die Hintergründe dazu.
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