Kriminalitätsentwicklung in Brandenburg 2025
Potsdam () – Die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten in Brandenburg ist im Jahr 2025 um 5,7 Prozent auf 166.508 Fälle gesunken. Ohne ausländerrechtliche Verstöße erreichte die Zahl der Straftaten mit 151.124 einen historischen Tiefstwert, wie aus der am Montag veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik hervorgeht.
Die Aufklärungsquote blieb mit 57,7 Prozent nahezu konstant. Innenminister Jan Redmann erklärte, dass der positive Trend aus dem Vorjahr anhalte und die Zahl der Straftaten insgesamt gesunken sei.
Besondere Sorge bereite jedoch der erneute Anstieg der Gewaltkriminalität.
Polizeipräsident Oliver Stepien betonte, dass die sinkende Gesamtzahl der Straftaten eine gute Nachricht sei, die teilweise durch veränderte Rahmenbedingungen, wie die Teillegalisierung von Cannabis, beeinflusst werde. Er wies darauf hin, dass die Zunahme beim Wohnungseinbruchdiebstahl eine Entwicklung sei, die genau analysiert werden müsse.
Die Täter agierten überregional und professionell, weshalb neben polizeilichen Maßnahmen auch individuelle Sicherheitsvorkehrungen wichtig seien.
Besondere Entwicklungen zeigten sich bei den Diebstahlsdelikten, die knapp ein Drittel der Gesamtkriminalität ausmachten und um 4,5 Prozent sanken. Die Zahl der Autodiebstähle ging um 20,9 Prozent zurück, während die Zahl der Wohnungseinbrüche um 23,7 Prozent stieg.
Die Gewaltkriminalität stieg um zwei Prozent, wobei die Wohnung der häufigste Tatort war. Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung nahm um 18,5 Prozent zu, insbesondere durch die Verbreitung kinder- und jugendpornographischer Inhalte.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind:
Jan Redmann, Oliver Stepien.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Polizei, dts Nachrichtenagentur, Innenministerium.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Potsdam, Brandenburg
Worum geht es in einem Satz?
Im Jahr 2025 ist die Zahl der polizeilich registrierten Straftaten in Brandenburg um 5,7 Prozent auf 166.508 Fälle gesunken, wobei jedoch ein Anstieg der Gewaltkriminalität und der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung festgestellt wurde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang der polizeilich registrierten Straftaten um 5,7 Prozent
- Historisch niedrige Zahl der Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße
- Konstante Aufklärungsquote von 57,7 Prozent
- Positive Entwicklung aus dem Vorjahr
- Teillegalisierung von Cannabis als Einflussfaktor
- Anstieg der Gewaltkriminalität
- Professionelle und überregionale Täter bei Wohnungseinbruchdiebstählen
- 4,5-prozentiger Rückgang bei Diebstahlsdelikten
- 20,9-prozentiger Rückgang bei Autodiebstählen
- 23,7-prozentiger Anstieg bei Wohnungseinbrüchen
- 2-prozentiger Anstieg der Gewaltkriminalität
- Häufigster Tatort bei Gewaltkriminalität: die Wohnung
- 18,5-prozentige Zunahme bei Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der polizeilich registrierten Straftaten um 5,7 Prozent
- Historischer Tiefstwert bei Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße
- Stabile Aufklärungsquote von 57,7 Prozent
- Positive Trendfortsetzung bei der Gesamtzahl der Straftaten
- Anstieg der Gewaltkriminalität
- Notwendigkeit individueller Sicherheitsvorkehrungen
- Rückgang der Diebstahlsdelikte um 4,5 Prozent
- Rückgang der Autodiebstähle um 20,9 Prozent
- Anstieg der Wohnungseinbrüche um 23,7 Prozent
- Zunahme der Gewaltkriminalität um zwei Prozent
- Anstieg von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 18,5 Prozent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Innenminister Jan Redmann erklärte, dass der positive Trend aus dem Vorjahr anhalte und die Zahl der Straftaten insgesamt gesunken sei.
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