Gesellschaft: Sicherheitsgefühl in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Die Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen fühlt sich in ihrer Wohngegend sicher und hat Vertrauen in die Polizei. Das teilte das Landeskriminalamt (LKA) NRW mit, das erste Ergebnisse der Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024“ vorgestellt hat.
Die Studie ergänzt die Polizeiliche Kriminalstatistik und zeigt, dass ein Teil der erlebten Straftaten nicht angezeigt wird und im Dunkelfeld bleibt.
Die zweite Erhebungswelle der Studie fand im Frühjahr 2024 statt. Bundesweit wurden mehr als 186.000 Bürger ab 16 Jahren befragt, davon rund 40.000 in Nordrhein-Westfalen.
Die Ergebnisse sind repräsentativ für die nordrhein-westfälische Wohnbevölkerung. Demnach fühlen sich die Bürger im Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2020 im öffentlichen Raum etwas sicherer.
Unsicherheitsgefühle treten vor allem nachts an bestimmten Orten wie Parks oder im öffentlichen Nahverkehr auf.
Die Studie zeigt auch, wie viele Menschen Opfer von Straftaten werden. 35,2 Prozent der Befragten in NRW gaben an, im Jahr 2023 mindestens einmal Opfer von Kriminalität ohne Gewaltanwendung geworden zu sein.
Bei Gewaltkriminalität lag der Wert bei 22,1 Prozent. Zu den häufigsten Delikten zählen Beleidigungen außerhalb des Internets (13,6 %), Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen (10,5 %) und Warenbetrug im Internet (8,3 %).
Ein erheblicher Teil der Straftaten wird nicht angezeigt: Bei Gewaltkriminalität wurden nur 7,4 Prozent der Fälle der Polizei gemeldet.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto vor Kölner Dom und Hauptbahnhof (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
LKA NRW, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Die zweite Erhebungswelle der Studie fand im Frühjahr 2024 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Köln
Worum geht es in einem Satz?
Die Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024" zeigt, dass die Mehrheit der Menschen in Nordrhein-Westfalen sich sicherer fühlt und Vertrauen in die Polizei hat, obwohl viele Straftaten unreported bleiben, insbesondere im Bereich der Gewaltkriminalität.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Dunkelfeldstudie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024"
- Erhebung von über 186.000 Befragten, davon 40.000 in NRW
- Vergleich zur ersten Erhebung im Jahr 2020
- Wahrnehmung von Sicherheit im öffentlichen Raum gestiegen
- Unsicherheitsgefühle besonders nachts an bestimmten Orten
- Hohe Quote nicht angezeigter Straftaten
- Häufigste Delikte: Beleidigungen, Sachbeschädigung, Warenbetrug im Internet
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Mehrheit fühlt sich in NRW sicher und hat Vertrauen in die Polizei
- Ergebnisse der Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland 2024“ vorgestellt
- Ergänzung zur Polizeilichen Kriminalstatistik
- 186.000 Bürger bundesweit befragt, 40.000 aus NRW
- Bürger fühlen sich im Vergleich zu 2020 sicherer im öffentlichen Raum
- Unsicherheitsgefühle vor allem nachts an bestimmten Orten
- 35,2 % der Befragten in NRW Opfer von Kriminalität ohne Gewaltanwendung
- Gewaltkriminalität bei 22,1 %
- Häufigste Delikte: Beleidigungen, Sachbeschädigung, Warenbetrug
- Nur 7,4 % der Gewaltkriminalität angezeigt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mehrheit fühlt sich in Wohngegend sicher
- Vertrauen in die Polizei
- Höhere Sicherheitswahrnehmung im Vergleich zu 2020
- Unsicherheitsgefühle bestehen nachts an bestimmten Orten
- 35,2 Prozent der Befragten wurden Opfer von Kriminalität ohne Gewalt
- 22,1 Prozent erlebten Gewaltkriminalität
- Hohe Dunkelziffer bei nicht angezeigten Straftaten
- Nur 7,4 Prozent der Gewaltkriminalität wurden gemeldet
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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