Wirtschaftliche Trends und Marktentwicklungen in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax hat am Montagmorgen wieder deutliche Kursverluste verzeichnet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 21.975 Punkten berechnet, und damit 1,8 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, Brenntag und Mercedes-Benz, am Ende Vonovia, Rheinmetall und Siemens Energy.
„Der Iran-Krieg lässt sich mittlerweile für die Mehrzahl der Anleger auf eine einfache Gleichung herunterbrechen: Entweder die Straße von Hormus wird wieder passierbar, oder es gibt keinen Neueinstieg in Aktien“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Je länger diese für die Weltwirtschaft so wichtige Meerenge blockiert bleibe, desto höher werde der Ölpreis steigen – und desto düsterer würden die Aussichten für die Gewinnentwicklung der meist zyklischen Dax-Aktien.
„Festverzinsliche Anlagen ohne Kursrisiko sind derzeit Trumpf“, so Stanzl. „Die Anleger sorgen sich mehr um den Erhalt ihres Kapitals, als darum, eine Rendite zu erwirtschaften.“ Die Nachfrage nach Absicherungen wachse, denn weitere Kursverluste seien nicht auszuschließen.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1544 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8663 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 113,90 US-Dollar; das waren 1,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jochen Stanzl
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Börse, Brenntag, Mercedes-Benz, Vonovia, Rheinmetall, Siemens Energy, Consorsbank
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist: Montagmorgen (genaueres Datum nicht erwähnt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main, Straße von Hormus
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax verzeichnete am Montagmorgen mit einem Rückgang von 1,8 Prozent auf rund 21.975 Punkten deutliche Kursverluste, während Anleger angesichts der Unsicherheiten im Iran-Konflikt und steigender Ölpreise verstärkt in festverzinsliche Anlagen investieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unruhen im Iran
- Blockade der Straße von Hormus
- Befürchtungen über steigende Ölpreise
- Unsicherheit der Anleger bezüglich zukünftiger Gewinnentwicklungen
- Zunehmende Nachfrage nach sicheren Anlagen
- Rückgang des DAX-Index am Montagmorgen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Dax verzeichnet deutliche Kursverluste von 1,8 Prozent
- Jochen Stanzl äußert, dass die Anleger zwischen dem Passierbarwerden der Straße von Hormus und Aktieninvestitionen entscheiden
- Längere Blockade der Straße würde Ölpreise steigen lassen und negative Auswirkungen auf Dax-Aktien haben
- Anleger fokussieren sich mehr auf den Erhalt des Kapitals als auf Rendite
- Nachfrage nach Absicherungen nimmt zu
- Euro-Dollar-Kurs leicht schwächer mit 1,1544 US-Dollar pro Euro
- Ölpreis für Nordsee-Sorte Brent steigt um 1,5 Prozent auf 113,90 US-Dollar
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutliche Kursverluste im DAX
- Anstieg des Ölpreises
- Negative Aussichten für die Gewinnentwicklung der Dax-Aktien
- Zunehmende Nachfrage nach festverzinslichen Anlagen
- Fokus auf Kapitalerhalt statt auf Rendite
- Wachstum der Nachfrage nach Absicherungen
- Risiko weiterer Kursverluste
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, äußert sich zu den Auswirkungen des Iran-Kriegs auf den Aktienmarkt und betont die Sorge der Anleger um den Erhalt ihres Kapitals.
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