Dax freundlich – Versicherer und Energiewerte gefragt

Wirtschaftliche Entwicklungen am Frankfurter Börse

Frankfurt/Main () – Am Dienstag hat der Dax freundlich geschlossen. Bei Xetra-Handelsschluss standen 23.731 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,7 Prozent mehr als am Vortag.

Die Frage sei, ob sich die Investoren auch nach dem großen Verfallstermin am Freitag noch so stark in von europäischen Unternehmen engagieren wollen und werden, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Dies hänge im Wesentlichen von den Konjunkturaussichten für die Eurozone in den kommenden Quartalen ab.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im März um fast 60 auf minus 0,5 Punkte eingebrochen und liefen damit deutlich unter den prognostizierten plus 39,2 Punkten über die Ticker. Sie spiegeln die hohe Skepsis der Finanzmarktexperten ob der aktuell hohen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten wider. Da ist die leicht gestiegene, aktuelle Lagebewertung nicht wirklich ein Lichtblick, auch hier hatte der Markt mit einem stärkeren Plus gerechnet.

„Auch deshalb dürften im Dax heute eher die defensiven Branchen gefragt gewesen sein“, sagte Lipkow. An die Spitze der Kursliste setzten sich dabei insbesondere die Rückversicherer aus und , sowie Papiere von Eon, Siemens Energy und RWE, neben Merck und Brenntag. Abgestoßen wurden unter anderem Beiersdorf und Fresenius.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein kostete 1,1528 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8675 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg weiter deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 102,10 US-Dollar, das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:

Andreas Lipkow

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Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

CMC Markets, ZEW, Hannover Rückversicherer, München Rückversicherer, Eon, Siemens Energy, RWE, Merck, Brenntag, Beiersdorf, Fresenius.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist: Dienstag (genauer Tag nicht erwähnt, aber es wird Bezug auf einen Handelstag genommen, der auf einem Dienstag fällt).

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Die Ereignisse finden an folgenden Orten statt: Frankfurt/Main, Hannover, München.

Worum geht es in einem Satz?

Am Dienstag schloss der DAX freundlich mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 23.731 Punkte, während die Investoren aufgrund hoher geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten skeptisch blieben, was sich auch in den gesunkenen ZEW-Konjunkturerwartungen widerspiegelt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Freundlicher Dax-Schluss bei 23.731 Punkten
  • Steigerung um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortag
  • Skepsis der Investoren nach großem Verfallstermin
  • Abhängigkeit vom Konjunkturausblick der Eurozone
  • ZEW-Konjunkturerwartungen stark gesunken auf minus 0,5 Punkte
  • Hohe geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten
  • Nachfrage nach defensiven Branchen, wie Rückversicherern und Energieunternehmen
  • Euro wertet gegenüber USD auf, Ölpreise steigen deutlich

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Unsicherheit über Investorenengagement nach Verfallstermin
  • Abhängigkeit vom konjunkturellen Ausblick für Eurozone
  • Rückgang der ZEW-Konjunkturerwartungen
  • Hohe Skepsis der Finanzmarktexperten
  • Defensiven Branchen waren gefragt
  • Positive Kursentwicklung bei Rückversicherern und bestimmten Unternehmen
  • Abstoßung von Beiersdorf und Fresenius
  • Starker Euro gegenüber US-Dollar
  • Anstieg des Ölpreises

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow von CMC Markets zitiert. Er äußert, dass die Investoren nach dem großen Verfallstermin am Freitag davon abhängen, wie sich die Konjunkturaussichten für die Eurozone entwickeln.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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