Öffentliche Pro-Kopf-Ausgaben für Schüler steigen

Bildungsausgaben in Deutschland 2024

Wiesbaden () – Die öffentlichen Haushalte haben im Jahr 2024 durchschnittlich 10.500 für die Ausbildung eines Schülers an einer öffentlichen Schule ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Donnerstag mitteilte, waren das nominal (nicht preisbereinigt) rund 700 Euro beziehungsweise sieben Prozent mehr als im Jahr 2023.

Das ist der stärkste Anstieg seit 2019, der hauptsächlich auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen ist. Drei Viertel der Gesamtausgaben (7.900 Euro beziehungsweise 75 Prozent) entfielen auf diesen Aufgabenbereich. Die restlichen Mittel wurden für den laufenden Sachaufwand (1.500 Euro beziehungsweise 14 Prozent) und Investitionen (1.100 Euro beziehungsweise 11 Prozent) bereitgestellt.

An allgemeinbildenden Schulen wurden im Jahr 2024 durchschnittlich 11.300 Euro je Schüler und somit gut 700 Euro (+7 Prozent) mehr als im Vorjahr aufgewendet. Zwischen den Schularten zeigen sich teils deutliche Unterschiede in der Ausgabenhöhe. So beliefen sich die Pro-Kopf-Ausgaben an Grundschulen auf 9.000 Euro, während es an Integrierten Gesamtschulen rund 12.500 Euro waren. An Gymnasien wurden durchschnittlich 11.700 Euro je Schüler ausgegeben.

Die Ausgaben an beruflichen Schulen lagen im Vergleich deutlich niedriger. Im Jahr 2024 wurden hier insgesamt 7.600 Euro je Schülerin und Schüler aufgewendet. Dies entspricht einer Steigerung um 500 Euro (+7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Erklärbar sind die niedrigeren Ausgaben an den beruflichen Schulen insbesondere mit überwiegendem Teilzeitunterricht an den Berufsschulen innerhalb des dualen Ausbildungssystems.

Die Ausgaben je Schüler stiegen im Jahr 2024 in allen Bundesländern. Am stärksten nahmen die Ausgaben in , Brandenburg und (jeweils um +11 Prozent) zu. Die höchsten Ausgaben verzeichneten mit 13.700 Euro, Hamburg mit 13.200 Euro und mit 11.900 Euro. In Sachsen-Anhalt lagen die Ausgaben mit 9.100 Euro je Schüler am niedrigsten. Bei einem Ausgabenvergleich zwischen den Bundesländern ist zu beachten, dass sich nicht nur die Schulstruktur und das Unterrichtsangebot in den einzelnen Ländern unterscheiden, sondern auch Unterschiede hinsichtlich Schüler-Lehrer-Relationen, Besoldungsstruktur, Gebäudemanagement oder der zeitlichen Verteilung von Investitionsprogrammen vorliegen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor, daher kann ich keine Namen zurückgeben.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:

Statistisches Bundesamt (Destatis)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden, Bremen, Brandenburg, Hessen, Berlin, Hamburg, Bayern, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

Im Jahr 2024 betrugen die durchschnittlichen Ausgaben für die Ausbildung eines Schülers an öffentlichen Schulen in Deutschland 10.500 Euro, was eine Erhöhung um 700 Euro (+7 %) im Vergleich zum Vorjahr darstellt, wobei die Ausgaben hauptsächlich durch gestiegene Personalkosten getrieben wurden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Personalkosten
  • Höhere Ausgaben für Bildung
  • Zunahme von Investitionen in Schulen
  • Unterschiede zwischen Schularten
  • Variierende Ausgaben in den Bundesländern
  • Teilzeitunterricht an beruflichen Schulen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Durchschnittliche Ausgaben für Schüler steigen auf 10.500 Euro
  • 700 Euro mehr als im Jahr 2023
  • Höchster Anstieg seit 2019
  • Ausgaben an allgemeinbildenden Schulen bei 11.300 Euro
  • 7 Prozent Steigerung im Vergleich zum Vorjahr
  • Pro-Kopf-Ausgaben an Grundschulen: 9.000 Euro
  • Pro-Kopf-Ausgaben an Integrierten Gesamtschulen: 12.500 Euro
  • Pro-Kopf-Ausgaben an Gymnasien: 11.700 Euro
  • Ausgaben an beruflichen Schulen: 7.600 Euro
  • 500 Euro Steigerung bei beruflichen Schulen
  • Gesamtausgaben steigen in allen Bundesländern
  • Höchste Steigerung in Bremen, Brandenburg und Hessen (je +11 Prozent)
  • Höchste Ausgaben in Berlin (13.700 Euro), Hamburg (13.200 Euro), Bayern (11.900 Euro)
  • Niedrigste Ausgaben in Sachsen-Anhalt (9.100 Euro)
  • Unterschiede in Schulstruktur, Unterrichtsangebot, Schüler-Lehrer-Relationen, Besoldungsstruktur, Gebäudemanagement, zeitliche Verteilung von Investitionsprogrammen

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