Integration und Einbürgerung in Sachsen-Anhalt
Magdeburg () – Die Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt hat der Landesregierung vorgeworfen, durch lange Bearbeitungszeiten bei Einbürgerungen die Integration zu behindern. Der migrationspolitische Sprecher Wulf Gallert sagte am Montag, dass Ende 2025 in Sachsen-Anhalt mehr als 10.000 Einbürgerungsverfahren anhängig gewesen seien.
In einigen Kommunen dauere die Bearbeitung bis zu drei Jahre.
Die Zahlen basieren auf der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken. Demnach hatten die Landeshauptstadt Magdeburg Ende 2025 mit 2.570 und Halle (Saale) mit 1.674 die meisten offenen Verfahren.
Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer lag 2025 in Magdeburg bei 34 Monaten, in Halle bei 12 bis 18 Monaten und in Dessau-Roßlau bei 18 Monaten. Im Landkreis Stendal wurden 30 Monate und im Jerichower Land 12 Monate benötigt.
Gallert kritisierte, die Landesregierung erkenne kein Problem und scheue Verantwortung, indem sie die Kommunen mit den Verfahren allein lasse.
Einbürgerungen seien der gesetzliche Weg zur vollen Teilhabe, lange Bearbeitungszeiten kämen einer Blockade dieser Rechte gleich. Er forderte die Landesregierung auf, für faire und schnelle Verfahren zu sorgen und die Missstände zu beheben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Wulf Gallert
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linksfraktion, Landesregierung Sachsen-Anhalt, Linke, Landeshauptstadt Magdeburg, Halle (Saale), Dessau-Roßlau, Landkreis Stendal, Jerichower Land
Wann ist das Ereignis passiert?
Ende 2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Magdeburg, Halle (Saale), Dessau-Roßlau, Landkreis Stendal, Jerichower Land.
Worum geht es in einem Satz?
Die Linksfraktion im sachsen-anhaltischen Landtag kritisiert die Landesregierung wegen übermäßig langer Bearbeitungszeiten bei Einbürgerungen, die die Integration behindern, und fordert schnellere Verfahren zur Gewährung von Teilhabe.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorwurf der Linken-Fraktion an die Landesregierung
- Lange Bearbeitungszeiten bei Einbürgerungen
- Über 10.000 anhängige Einbürgerungsverfahren Ende 2025
- Hohe durchschnittliche Bearbeitungsdauer in verschiedenen Kommunen
- Mangelnde Verantwortung der Landesregierung
- Fehlende Problemerkennung seitens der Landesregierung
- Abläufe behindern Integration
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Linksfraktion in Sachsen-Anhalt wirft Landesregierung vor, Integration zu behindern
- Lange Bearbeitungszeiten bei Einbürgerungen
- Wulf Gallert äußert Kritik an der Verantwortungsvermeidung der Landesregierung
- Über 10.000 Einbürgerungsverfahren Ende 2025 anhängig
- Durchschnittliche Bearbeitungsdauer: Magdeburg 34 Monate, Halle 12-18 Monate, Dessau-Roßlau 18 Monate, Landkreis Stendal 30 Monate, Jerichower Land 12 Monate
- Forderung nach schnellen und fairen Verfahren zur Teilhabe
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Behinderung der Integration
- Über 10.000 anhängige Einbürgerungsverfahren bis Ende 2025
- Bearbeitungszeiten bis zu drei Jahre in einigen Kommunen
- Hohe Anzahl offener Verfahren in Magdeburg und Halle (Saale)
- Lange Bearbeitungsdauer in verschiedenen Städten
- Fehlende Anerkennung des Problems durch die Landesregierung
- Verantwortungslosigkeit der Landesregierung
- Blockade von Rechten der Einbürgerung
- Forderung nach fairen und schnellen Verfahren
- Notwendigkeit zur Behebung der Missstände
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des migrationspolitischen Sprechers Wulf Gallert zitiert, der die lange Bearbeitungszeit bei Einbürgerungen kritisiert und die Landesregierung auffordert, die Missstände zu beheben.
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