Dax lässt nach – Kursrutsch bei Airbus

Wirtschaftliche Entwicklungen an der Frankfurter Börse

Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.044 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem bereits schwachen Start baute der Dax seine Verluste weiter aus.

„Der Dax musste heute erneut alle seine Gewinne der vergangenen 24 Stunden abgeben und hat den Kampf um die Marke von 25.000 Punkten wieder aufgenommen“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Schuld daran waren auch Unternehmensbilanzen, unter anderem die von Airbus. Das hat zwar gute Zahlen vorgelegt, konnte jedoch mit der Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht überzeugen“, erklärte der Analyst. „Während die Stimmung an der Frankfurter alles in allem nicht schlecht ist, bleibt der von ausgedehnteren Gewinnmitnahmen bei Einzelaktien dominiert.“

Die Konjunkturdaten aus den USA hätten einmal mehr ein sehr gemischtes Bild der US-Wirtschaft beschrieben, so Lipkow. „Das Handelsdefizit blieb mit minus 70,3 Milliarden US-Dollar weit hinter den erwarteten 55,5 Milliarden US-Dollar zurück und ergibt mit Blick auf den Handelsprotektionismus der USA kein gutes Gesamtbild. Der Philadelphia-Fed-Index dagegen stieg stärker an, als es vorher erwartet worden war, darf aber in der Gesamtbetrachtung nicht überbewertet werden.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Rheinmetall und Scout 24 an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die Airbus-.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 33 Euro und damit fünf Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 71,63 US-Dollar, das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1763 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8501 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Frankfurter Börse, CMC Markets, Airbus, Rheinmetall, Scout 24.

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum: Donnerstag (genaues Datum nicht erwähnt)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax fiel am Donnerstag um 0,9 Prozent auf 25.044 Punkte, beeinflusst von enttäuschenden Unternehmensprognosen, insbesondere von Airbus, und gemischten US-Konjunkturdaten, während die Öl- und Gaspreise anstiegen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Dax-Vorzeichen: Minus 0,9 Prozent
  • Unternehmensbilanzen, insbesondere von Airbus
  • Enttäuschende Prognose von Airbus
  • Gemischte Konjunkturdaten aus den USA
  • Handelsdefizit der USA über den Erwartungen
  • Anstieg des Philadelphia-Fed-Index
  • Gewinnmitnahmen bei Einzelaktien
  • Preisanstieg bei Gas und Öl
  • Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax fiel um 0,9 Prozent
  • Verlust von 25.000 Punkten
  • Gemischte Stimmung an der Frankfurter Börse
  • Ausgedehnte Gewinnmitnahmen bei Einzelaktien
  • Handelsdefizit der USA schlecht für Gesamtbild
  • Erhöhung des Gaspreises um 5 Prozent
  • Verbraucherpreis für Gas steigt möglicherweise
  • Ölpreis stieg um 1,8 Prozent
  • Euro etwas schwächer, 1,1763 US-Dollar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, dem Chef-Marktanalysten von CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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