Bundesregierung hält Klimakurs trotz US-Rückschritt fest

Klimapolitik und internationale Allianzen in Berlin

Berlin () – Nachdem die US- am Donnerstag eine zentrale Grundlage für Klimaschutzmaßnahmen in den USA gekippt hat, setzt die weiterhin auf internationale Allianzen zur Begrenzung der Erderhitzung.

„Nicht nur der Bundesumweltminister, sondern auch als Player ist ja immer bemüht, Allianzen zu schaffen in der Welt, und da sehen wir eben auch, dass natürlich die USA ein wichtiger Player sind, aber eben nicht der einzige“, sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums am Freitag in der Bundespressekonferenz.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag die Befugnis der US-Umweltschutzbehörde (EPA), Regeln zur Begrenzung von klimaschädlichen Treibhausgasen zu verhängen, aufgehoben. Gemäß dem „Clean Air Act“, einem der grundlegenden Umweltgesetze der USA, ist die EPA gesetzlich verpflichtet, Schadstoffe zu regulieren, sobald sie feststellt, dass diese die öffentliche und die gefährden. Ein Gutachten aus dem Jahr 2009 hatte sechs Treibhausgase als gesundheitsgefährdend eingestuft, und damit Regulierungen ermöglicht. Dieses Gutachten, das den internationalen wissenschaftlichen Konsens abbildet, soll nun nicht mehr anerkannt werden.

Die Bundesregierung ging auf Fragen zum Umgang mit dem politischen Kurs des nach China zweitgrößten CO2-Emittenten der Welt nicht genauer ein, erklärte aber, dass man die wissenschaftlichen Erkenntnisse weiter anerkenne. Zuletzt habe die Europäische Union das Klimazwischenziel für 2040 für eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent im Vergleich zu den Emissionen von 1990 bestätigt. „Dieses Ziel ist auch Teil der Anpassung des europäischen Klimaschutzgesetzes und dient als Brücke zum gesetzlich verankerten Ziel der klimaneutralität bis 2050. Und ganz wichtig dabei ist, dass dieses Klimaziel eben wissenschaftsbasiert ist“, sagte die Sprecherin. Die EU richte ihre Ziele an wissenschaftlichen Erkenntnissen aus.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fridays-for-Future-Protest (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Donald Trump, Sprecherin des Bundesumweltministeriums

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesregierung, US-Regierung, Bundesumweltministerium, EPA, Donald Trump, Europäische Union, Fridays for Future.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Donnerstag statt, und die dazugehörige Aussage wurde am Freitag in der Bundespressekonferenz gemacht. Das spezifische Datum wird in dem Text jedoch nicht erwähnt. Daher schreibe ich: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden in den folgenden Orten statt oder fanden statt: Berlin, USA.

Worum geht es in einem Satz?

Nach dem Wegfall der EPA-Regelungen zur Treibhausgasregulierung durch die US-Regierung betont die Bundesregierung weiterhin die Wichtigkeit internationaler Allianzen zur Bekämpfung des Klimawandels und anerkennt die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Klimazielen der EU.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aufhebung der Befugnis der US-Umweltschutzbehörde (EPA) durch US-Präsident Donald Trump
  • Ablehnung des Gutachtens von 2009, das Treibhausgase als gesundheitsgefährdend einstuft
  • Politischer Kurs der US-Regierung in Bezug auf Klimaschutzmaßnahmen
  • Bedeutung der USA als großer CO2-Emittent
  • Internationale Allianzen zur Bekämpfung der Erderhitzung als wichtige Strategie der Bundesregierung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung setzt auf internationale Allianzen zur Begrenzung der Erderhitzung
  • Sprecherin des Bundesumweltministeriums betont Rolle Europas und Wichtigkeit der USA
  • Trump hebt Vorschriften zur Regelung von Treibhausgasen auf
  • EPA nicht mehr verpflichtet, gesundheitsgefährdende Schadstoffe zu regulieren
  • Bundesregierung anerkennt weiterhin wissenschaftliche Erkenntnisse
  • EU bestätigt Klimazwischenziel für 2040 zur Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90%
  • Europäisches Klimaschutzgesetz verankert Ziel der Klimaneutralität bis 2050
  • Klimaziele basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Fortsetzung internationaler Allianzen zur Begrenzung der Erderhitzung
  • Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch die Bundesregierung
  • Bestätigung des Klimazwischenziels der EU für 2040
  • Ziel einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent bis 2040
  • Gesetzlich verankertes Ziel der Klimaneutralität bis 2050
  • Ausrichtung der EU-Ziele an wissenschaftlichen Erkenntnissen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme einer Sprecherin des Bundesumweltministeriums, die betont, dass die Bundesregierung weiterhin auf internationale Allianzen zur Begrenzung der Erderhitzung setzt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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