Politik: Auflösung des Gästehauses Meseberg
Berlin () – Die Bundesregierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf. Nach nunmehr 20 Jahren sei mit der Messerschmitt-Stiftung vereinbart worden, den Vertrag ab Februar 2027 auslaufen zu lassen, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Donnerstag mit.
Die Stiftung hatte das Schloss zum symbolischen Preis von einem Euro vermietet – den Unterhalt musste allerdings die Bundesregierung zahlen.
Seit 2007 hatten die Bundeskanzler in Schloss Meseberg Staats- und Regierungschefs aus aller Welt empfangen.
Bedingt durch andere Besuchsformate und vor allem wegen einer gestiegenen Termindichte sei die Nutzung allerdings zuletzt sehr zurück gegangen, sagte Kornelius. Als problematisch habe sich dabei auch die deutliche Entfernung zum Berliner Regierungsviertel erwiesen.
Die mit dem Betrieb und dem Unterhalt des Schlosses verbundenen Aufwendungen stünden nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis zum Mehrwert dieser Liegenschaft für repräsentative Veranstaltungen.
Damit entfallen künftig Kosten für Unterhalt, Betrieb und Sicherung des Schlosses, die das Bundeskanzleramt seit Nutzungsbeginn getragen hat. Künftig sollen hochrangige Veranstaltungsformate in verschiedenen, „dem Anlass angemessenen“ Veranstaltungsorten oder auch dem voraussichtlich Ende 2028 fertiggestellten Veranstaltungsbereich im Erweiterungsbau des Bundeskanzleramtes durchgeführt werden, wie es hieß.
Die Kosten für einmalige Anmietungen externer Veranstaltungsorte würden deutlich unter den jährlichen Gesamtkosten liegen, die bisher jährlich für das Schloss angefallen waren, hieß es von der Bundesregierung.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schloss Meseberg (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stefan Kornelius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Messerschmitt-Stiftung, Bundeskanzleramt
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum Februar 2027 statt, da zu diesem Zeitpunkt der Vertrag mit der Messerschmitt-Stiftung auslaufen soll.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Schloss Meseberg, Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung gibt Schloss Meseberg als Gästehaus auf, da die Nutzung zurückgegangen ist und die Kosten für Unterhalt und Betrieb nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen stehen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vertrag zwischen Bundesregierung und Messerschmitt-Stiftung
- Mietpreis von einem Euro für Schloss Meseberg
- Unterhalt durch Bundesregierung seit 2007
- Abnahme der Nutzung durch andere Besuchsformate
- gestiegene Termindichte
- Entfernung zum Berliner Regierungsviertel
- unangemessenes Kosten-Nutzen-Verhältnis
- zukünftige Auslagerung hochrangiger Veranstaltungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vertrag läuft im Februar 2027 aus
- Entfall von Kosten für Unterhalt, Betrieb und Sicherung des Schlosses
- Nutzung der Veranstaltungskosten sinkt
- Hochrangige Veranstaltungen an anderen Orten geplant
- Einsparungen durch externe Anmietungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Regierungssprechers Stefan Kornelius zitiert, der erklärt, dass die Nutzung des Schlosses aufgrund anderer Besuchsformate und einer gestiegenen Termindichte zuletzt zurückgegangen sei.
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