Kretschmann freut sich auf Ende seiner Amtszeit

Politik in Baden-Württemberg: Kretschmanns Abschied

Stuttgart () – Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann () freut sich auf das nahende Ende seiner Amtszeit. „Ich bin froh, dass ich aufhöre“, sagte der 77-Jährige der Wochenzeitung „Die Zeit“. Solch ein Amt sei auch eine Bürde: „Ich schlafe oft schlecht und zu wenig.“ Es reiche „kleiner Ärger“, um ihn wachzuhalten. Schließlich könne „aus einem Funken“ ein Steppenbrand werden.

Kretschmann führt seit 2011, bei der Landtagswahl am 8. März 2026 tritt er nicht mehr an. In dieser Zeit habe sich die Lage der Demokratie weltweit in einem Ausmaß verschlechtert, „das hätte ich mir nicht vorstellen können“. Der Nationalismus sei „das gefährlichste politische Gift der Moderne“, so Kretschmann.

Er rechne durchaus damit, dass Deutschland einen neuen erlebe: „Sicher, das muss man, weil die Gefahr real ist und weil es letztlich zu einer glaubwürdigen Abschreckung gehört, sich das vorstellen zu können“, so der -Politiker. „Gewinnt Putin in der Ukraine, macht er weiter.“ Noch habe er deshalb privat keine Vorsorge getroffen, etwa durch Vorratshaltung, so Kretschmann. „Aber vielleicht sollte ich damit beginnen.“

Kretschmann äußerte zudem die Überzeugung, sein Kollege Markus von der CSU werde nie Bundeskanzler: „Mit bayerischer Liturgie wird man nicht Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.“ Kretschmann weiter: „Als der Markus das erste Mal mit der Lederhose aufs Oktoberfest gegangen ist, wusste ich: Er hat seine ganzen Kanzlerambitionen, zumindest vorerst, aufgegeben.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Winfried Kretschmann (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Grüne, CSU, Bundesrepublik Deutschland.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart, Baden-Württemberg

Worum geht es in einem Satz?

Ministerpräsident Winfried Kretschmann von Baden-Württemberg freut sich auf sein bevorstehendes Ende der Amtszeit, äußert Bedenken über den weltweiten Zustand der Demokratie und den Nationalismus sowie die Möglichkeit eines neuen Krieges in Deutschland, während er gleichzeitig skeptisch gegenüber den Kanzlerambitionen von Markus Söder ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Winfried Kretschmann plant, nicht mehr für die Landtagswahl 2026 anzutreten
  • Zweifel an der weltweiten Demokratieentwicklung
  • Anstieg des Nationalismus als bedrohliche politische Kraft
  • Besorgnis über mögliche zukünftige Konflikte in Deutschland
  • Persönliche Belastungen und Stress durch Amtsführung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Freude über das Ende der Amtszeit
  • Schlafprobleme durch Stress
  • Verschlechterung der weltweiten Demokratie
  • Nationalismus als gefährliches politisches Gift
  • Möglichkeit eines neuen Krieges in Deutschland
  • Bedenken hinsichtlich eines möglichen Krieges
  • Überlegungen zur Vorsorge und Vorratshaltung
  • Zweifel an der Kanzlerschaft von Markus Söder

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Winfried Kretschmann zitiert, der sagt: "Ich bin froh, dass ich aufhöre."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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