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Wirtschaftliche Herausforderungen der Gasversorgung in Deutschland
Berlin () – Claudia Kemfert, Energieökonomin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), hat angesichts der niedrigen Füllstände deutscher Gasspeicher zum Gassparen aufgerufen.
„Es ist sinnvoll, den Gasverbrauch weiter zu senken“, sagte Kemfert den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben). „Wer kann, sollte auch über einen Wechsel der Gasheizung nachdenken, denn jede neue Wärmepumpe reduziert dauerhaft Kosten, Abhängigkeiten und Krisenrisiken.“
Dass die deutschen Gasspeicher derzeit für die Jahreszeit ungewöhnlich leer sind, ist für Kemfert ein Alarmzeichen. „Die Versorgung ist aktuell gesichert, aber die niedrigen Füllstände sind ein klares Warnsignal“, sagte die Wissenschaftlerin. „Der Puffer ist kleiner als in früheren Jahren, und das erhöht die Anfälligkeit für Kälteperioden und Preissprünge.“
Durch den Import von LNG sei Deutschland flexibel geworden, aber auch stärker abhängig vom Weltmarkt und Preisschwankungen. Sollte US-Präsident Donald Trump sich entscheiden, LNG-Exporte zu stoppen, wäre ein sofortiger Versorgungsengpass „unwahrscheinlich“, sagte Kemfert, „ein deutlicher Preisschock aber sehr realistisch.“ Besonders problematisch wäre die Speicherbefüllung im Sommer, die dann deutlich schwieriger und teurer würde.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Funke-Mediengruppe, Donald Trump
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Deutschland statt, insbesondere in Bezug auf die deutschen Gasspeicher. Berlin wird explizit erwähnt, da dort die Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) spricht.
Worum geht es in einem Satz?
Claudia Kemfert vom DIW warnt aufgrund der niedrigen Füllstände deutscher Gasspeicher zum Gassparen auf und empfiehlt den Wechsel zu Wärmepumpen, um Kosten und Abhängigkeiten zu reduzieren, während sie die aktuelle Versorgung als gesichert, aber riskant betrachtet.
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Claudia Kemfert, Energieökonomin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), zitiert. Sie spricht über die niedrigen Füllstände deutscher Gasspeicher und ruft zum Gassparen auf, indem sie sagt: "Es ist sinnvoll, den Gasverbrauch weiter zu senken."