Jugendschutz auf Social-Media: Kinderschutzbund gegen Verbot

Gesellschaft: Kinderschutz und Social Media in Berlin

Berlin () – Angesichts der Debatte um ein Social-Media-Verbot für unter 16 Jahren fordert der Kinderschutzbund, bereits geltendes auch anzuwenden.

„Es ist an der Zeit, bestehende durchzusetzen, bevor man Jugendliche pauschal auszuschließen versucht“, sagte Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbundes, der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Durch würde man die komplexen Risiken für und Jugendliche im Netz nicht reduzieren. „Jugendliche werden Wege finden, die Systeme zu umgehen, sie werden andere Plattformen finden, um sich zu begegnen und auszutauschen.“ Es gebe bereits Maßnahmen wie eine gestaffelte Freischaltung bestimmter Funktionen je nach Alter sowie niedrigschwellige Meldesysteme für problematische Inhalte. Diese würden aber von den Plattformen „schlicht nicht umgesetzt“, so Andresen.

Die Präsidentin forderte, die Plattformen stärker in die Pflicht zu nehmen. „Ohne sichere Systeme zur Altersfeststellung ist ein Verbot nicht mehr als ein Freifahrtschein für Plattform-Betreiber, alle Bemühungen um den Kinder- und Jugendschutz einzustellen“, sagte Andresen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphone (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Kinderschutzbund, Rheinische Post

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Kinderschutzbund fordert die Durchsetzung bestehender Gesetze zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet, anstatt ein pauschales Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige einzuführen, da ein solches Verbot die Risiken nicht mindern würde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Debatte um Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren
  • Forderung des Kinderschutzbundes nach Anwendung bestehenden Rechts
  • Komplexe Risiken für Kinder und Jugendliche im Netz
  • Jugendliche finden Wege zur Umgehung von Verboten
  • Mangelnde Umsetzung von Schutzmaßnahmen durch Plattformen
  • Notwendigkeit sicherer Systeme zur Altersfeststellung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kinderschutzbund fordert Durchsetzung bestehender Gesetze
  • Sabine Andresen kritisiert pauschales Verbot für unter 16-Jährige
  • Verbot reduziert nicht die komplexen Risiken im Netz
  • Jugendliche finden Wege, um Systeme zu umgehen
  • Bereits vorhandene Maßnahmen wie gestaffelte Freischaltung nicht umgesetzt
  • Plattformen sollten stärker in die Pflicht genommen werden
  • Mangelnde Altersfeststellung gefährdet Kinder- und Jugendschutz

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Durchsetzung bestehender Gesetze gefordert
  • Komplexe Risiken für Kinder und Jugendliche im Netz werden nicht reduziert
  • Jugendliche finden Wege, Systeme zu umgehen
  • Nutzung anderer Plattformen trotz Verbot möglich
  • Geforderte Maßnahmen werden von Plattformen nicht umgesetzt
  • Plattformen sollen stärker in die Pflicht genommen werden
  • Unsichere Systeme zur Altersfeststellung führen zu unzureichendem Schutz

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbundes, betont, dass bestehende Gesetze durchgesetzt werden sollten, bevor man Jugendliche pauschal ausschließt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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