Geschäftsklima in Chemieindustrie leicht verbessert

Wirtschaftliche Stimmung in Deutschlands Chemieindustrie

() – Die Stimmung in der deutschen Chemieindustrie hat sich im Januar leicht verbessert. Der entsprechende Index des Ifo-Instituts stieg auf -23,5 Punkte, nach -24,6 Zählern im Dezember.

Dabei trübte sich die aktuelle Lage deutlich ein und fiel auf -34,9 Punkte, nach -29,7 Punkten im Dezember. Die Erwartungen hellten sich dagegen auf, von -19,3 auf -11,4 Punkte im Januar. „Die blickt etwas weniger pessimistisch in die , doch die laufenden Geschäfte bleiben schwach“, sagte Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf.

Herrschte zum Jahresende 2025 noch Krisenstimmung, so stabilisiert sich die Nachfrage im Januar leicht. Erstmals seit Monaten stieg der Auftragsbestand. Der Indikator verbesserte sich von -23,7 auf +3,4 Punkte. Die Auftragsbücher sind für 1,8 Monate gefüllt, im Oktober waren es noch 1,4 Monate. Trotz dieser positiven Signale bewerten die den gesamten Auftragsbestand mit -47,1 Punkten weiterhin als sehr niedrig.

Die Kapazitätsauslastung in der Chemischen -mit 72,7 Prozent deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 80,9 Prozent. Die Unternehmen planen, die Produktion in den nächsten Monaten zurückzufahren und Personal weiter zu reduzieren. „Der anhaltende Preisdruck und die Unsicherheiten im Außenhandel durch drohende Zölle belasten die Chemische Industrie“, sagte Wolf.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Anna Wolf.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Ifo-Institut, dts Nachrichtenagentur, Anna Wolf

Wann ist das Ereignis passiert?

Der beschriebene Zeitraum in dem das Ereignis stattfand ist Januar 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: München.

Worum geht es in einem Satz?

Die Stimmung in der deutschen Chemieindustrie hat sich im Januar leicht verbessert, trotz einer Verschlechterung der aktuellen Lage und anhaltender Unsicherheiten, während die Auftragsbestände erstmals seit Monaten gestiegen sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Leichte Verbesserung der Stimmung in der Chemieindustrie
  • Anstieg des Ifo-Index auf -23,5 Punkte
  • Deutliche Eintrübung der aktuellen Lage auf -34,9 Punkte
  • Aufhellung der Erwartungen von -19,3 auf -11,4 Punkte
  • Stabilisierung der Nachfrage im Januar
  • Erster Anstieg des Auftragsbestands seit Monaten
  • Auftragsbücher gefüllt für 1,8 Monate
  • Kapazitätsauslastung bei 72,7 Prozent, unter langfristigem Durchschnitt
  • Unternehmen planen Produktionsrückgang und Personalabbau
  • Anhaltender Preisdruck und Unsicherheiten im Außenhandel

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Stimmung in der deutschen Chemieindustrie hat sich verbessert
  • Ifo-Index stieg von -24,6 auf -23,5 Punkte
  • Aktuelle Lage verschlechterte sich auf -34,9 Punkte
  • Erwartungen verbesserten sich von -19,3 auf -11,4 Punkte
  • Nachfrage stabilisiert sich leicht im Januar
  • Auftragsbestand stieg von -23,7 auf +3,4 Punkte
  • Auftragsbücher sind für 1,8 Monate gefüllt
  • Kapazitätsauslastung bei 72,7 Prozent, unter dem langfristigen Durchschnitt
  • Unternehmen planen Produktionsrückgang und Personalabbau
  • Preisdruck und Unsicherheiten im Außenhandel belasten die Industrie

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verbesserung der Stimmung in der Chemieindustrie
  • Anstieg des Ifo-Index
  • Trübung der aktuellen Lage
  • Aufhellung der Erwartungen
  • Geringere Pessimismus hinsichtlich der Zukunft
  • Stabilisierung der Nachfrage
  • Erhöhung des Auftragsbestands
  • Auftragsbücher für 1,8 Monate gefüllt
  • Bewertung des gesamten Auftragsbestands bleibt niedrig
  • Kapazitätsauslastung unter dem langfristigen Durchschnitt
  • Geplante Produktionsreduzierung
  • Weitere Personalreduzierung
  • Anhaltender Preisdruck
  • Unsicherheiten im Außenhandel durch drohende Zölle

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf zitiert: "Die Chemie blickt etwas weniger pessimistisch in die Zukunft, doch die laufenden Geschäfte bleiben schwach."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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