Infrastrukturpolitik in Rheinland-Pfalz und Saarland
Mainz () – Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer und die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger fordern gemeinsam die zügige Fortsetzung des Ausbaus der Moselschleusen. Das teilten die Regierungschefs am Montag in Mainz mit.
Anlass ist der Bericht des Bundesrechnungshofes zur Haushalts- und Wirtschaftsführung 2025, der auch die Moselschleusen thematisiert.
In einem gemeinsamen Schreiben an den Bundesverkehrsminister betonen beide die herausragende Bedeutung der Mosel als europäische Wasserstraße und Lebensader für die grenzüberschreitende Wirtschaft. Sie fordern, dass der Bund die Planungs- und Bauaktivitäten verstärkt und eine verlässliche Finanzierung sicherstellt.
„Ein Ausbaustopp wäre das völlig falsche Signal. Wir brauchen Investitionen, nicht Stillstand – im Interesse der Region, der Wirtschaft und des Klimaschutzes“, so Schweitzer und Rehlinger.
Die Mosel verbinde die Industriezentren der Großregion im Saarland, in Lothringen, Luxemburg und der Region Trier mit den Seehäfen in Belgien und den Niederlanden.
Im Jahr 2024 seien rund 8,7 Millionen Tonnen Güter auf der Mosel transportiert worden – was etwa 435.000 Lkw-Fahrten entspreche, die auf Straßen vermieden werden konnten. Neben dem Güterverkehr gewinne auch die Fahrgastschifffahrt an Bedeutung.
Beide Regierungschefs zeigten sich überzeugt, dass der Ausbau der Moselschleusen ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige, europäisch gedachte Infrastrukturpolitik setzen würde.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Schweitzer und Anke Rehlinger (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Schweitzer, Anke Rehlinger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Bundesrechnungshof, Bundesverkehrsminister.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Mainz, Mosel, Saarland, Lothringen, Luxemburg, Region Trier, Belgien, Niederlande.
Worum geht es in einem Satz?
Die Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer und Anke Rehlinger fordern die zügige Fortsetzung des Ausbaus der Moselschleusen, um die Bedeutung der Mosel als europäische Wasserstraße für die regionalen Wirtschaftsverbindungen und den Klimaschutz zu unterstreichen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Bericht des Bundesrechnungshofes zur Haushalts- und Wirtschaftsführung 2025
- Bedeutung der Mosel als europäische Wasserstraße
- Notwendigkeit der Fortsetzung des Ausbaus der Moselschleusen
- Vernetzung von Industriezentren in der Grenzregion
- Vermeidung von Lkw-Fahrten durch Gütertransport auf der Mosel
- Zunehmende Bedeutung der Fahrgastschifffahrt
- Forderung nach verlässlicher Finanzierung und verstärkter Planung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zügige Fortsetzung des Ausbaus der Moselschleusen gefordert
- Stärkung der Planungs- und Bauaktivitäten
- Sicherstellung einer verlässlichen Finanzierung
- Vermeidung eines Ausbaustopps
- Notwendigkeit von Investitionen
- Unterstützung der regionalen Wirtschaft
- Beitrag zum Klimaschutz
- Verbesserung der Anbindung an Seehäfen in Belgien und den Niederlanden
- Reduzierung von Lkw-Fahrten durch den Gütertransport auf der Mosel
- Wachsende Bedeutung der Fahrgastschifffahrt
- Förderung einer zukunftsfähigen Infrastrukturpolitik
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer und Anke Rehlinger zitiert, in der sie betonen: "Ein Ausbaustopp wäre das völlig falsche Signal. Wir brauchen Investitionen, nicht Stillstand – im Interesse der Region, der Wirtschaft und des Klimaschutzes."
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