Politik: SPD fordert Stopp von Microsoft-Verträgen in Bayern
München () – Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert einen sofortigen Stopp für neue langfristige Verträge des Freistaats mit Microsoft. Das teilte der digitalpolitische Sprecher Florian von Brunn mit.
Schätzungen zufolge könnten Lizenz- und Cloudgebühren in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro anfallen, sollte Bayern an den geplanten Vereinbarungen mit dem US-Konzern festhalten.
Von Brunn kritisiert die Abhängigkeit von einem US-Unternehmen, insbesondere vor dem Hintergrund einer möglichen Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus. Er verwies darauf, dass bei Microsoft-Lösungen eine Datenübertragung in die USA nicht ausgeschlossen werden könne.
Stattdessen schlägt die SPD ein 250-Millionen-Euro-Förderprogramm für bayerische Softwareunternehmen vor, um auf offene und betriebssystemunabhängige Lösungen umzusteigen.
Bis 2030 soll die Mehrheit der Standard-Arbeitsplätze in der Landesverwaltung auf eine souveräne IT-Infrastruktur umgestellt sein. Als Vorbilder nannte von Brunn die Bundesländer Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein, wo bereits zehntausende Arbeitsplätze auf Open-Source-Lösungen laufen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Microsoft-Filiale (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Florian von Brunn, Donald Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD-Fraktion, Bayerischer Landtag, Microsoft, Donald Trump, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein
Wann ist das Ereignis passiert?
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München, Bayern, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert den sofortigen Stopp neuer langfristiger Verträge mit Microsoft und schlägt stattdessen ein Förderprogramm für bayerische Softwareunternehmen vor, um die Abhängigkeit von US-Technologie zu reduzieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag
- Bedenken hinsichtlich langfristiger Verträge mit Microsoft
- Schätzungen von Lizenz- und Cloudgebühren bis zu einer Milliarde Euro
- Kritik an der Abhängigkeit von einem US-Unternehmen
- mögliche Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus
- Risiken der Datenübertragung in die USA
- Vorschlag eines Förderprogramms für bayerische Softwareunternehmen
- Ziel: Umstellung auf souveräne IT-Infrastruktur bis 2030
- Vorbilder: Bundesländer Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein mit Open-Source-Lösungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag fordert Stopp neuer langfristiger Verträge mit Microsoft
- Florian von Brunn als digitalpolitischer Sprecher äußert die Forderung
- Lizenz- und Cloudgebühren könnten bis zu einer Milliarde Euro betragen
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- Datenübertragung in die USA bei Microsoft-Lösungen nicht ausgeschlossen
- Vorschlag für 250-Millionen-Euro-Förderprogramm für bayerische Softwareunternehmen
- Ziel: Umstieg auf offene und betriebssystemunabhängige Lösungen
- Umstellung der meisten Standard-Arbeitsplätze in der Landesverwaltung bis 2030 geplant
- Vorbilder: Bundesländer Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein mit Open-Source-Lösungen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sofortiger Stopp neuer langfristiger Verträge mit Microsoft
- Mögliche Lizenz- und Cloudgebühren von bis zu einer Milliarde Euro
- Kritik an der Abhängigkeit von einem US-Unternehmen
- Risiko der Datenübertragung in die USA
- Vorschlag eines 250-Millionen-Euro-Förderprogramms für bayerische Softwareunternehmen
- Umstieg auf offene und betriebssystemunabhängige Lösungen
- Mehrheit der Standard-Arbeitsplätze bis 2030 auf souveräne IT-Infrastruktur umstellen
- Vorbilder in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein mit Open-Source-Lösungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Florian von Brunn, der digitalpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag, fordert einen sofortigen Stopp neuer langfristiger Verträge mit Microsoft und kritisiert die Abhängigkeit von dem US-Unternehmen.
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