Dax legt zum Wochenausklang zu – SAP-Aktien gefragt

Wirtschaftsausblick: Dax und Rohstoffpreise in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.901 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss

„Der scheinbar unaufhaltsame Anstieg des Goldpreises zumindest spricht dafür, dass die Anleger die geopolitischen Risiken weiterhin sehr ernst nehmen“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. „Zwar sind die Zollandrohungen, die den Markt in der ersten Wochenhälfte belastet haben, zunächst vom Tisch, das Thema Grönland ist es aber damit noch lange nicht.“ Es dürfte ihrer Ansicht nach nur eine Frage der Zeit sein, wann Trump seinem Willen, die US-Flagge auf der Insel zu hissen, erneut Nachdruck verleihen wird, so Romar. Im Gespräch sei aktuell eine Lösung ähnlich den britischen Hoheitsgebieten auf Zypern. „Ob alle Beteiligten damit aber leben könnten, ist mehr als fraglich.“

Ebenso fraglich sei, ob die wieder anlaufenden Bemühungen um Frieden in der dieses Mal eine Chance auf Erfolg haben werden, sagte die Analystin. „Immerhin waren auch hier die beteiligten schon oft an dem Punkt, wo es hieß, man war einer nachhaltigen Waffenruhe so nah wie nie zuvor. Die Tatsache, dass die Angriffe seitens Russlands gleichzeitig nicht wirklich weniger werden und der Besitzanspruch des Kreml-Chefs Putin am Donbass nicht wirklich nachgelassen hat, lässt an einem Erfolg zweifeln“, so Romar.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die SAP- an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von Zalando und Adidas.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 40 und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 65,75 US-Dollar, das waren 2,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1762 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8502 Euro zu haben.

4,2/5 (27 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dax, CMC Markets, Trump, SAP, Zalando, Adidas, Russland, Kreml, Putin, Ukraine

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax legte zum Wochenausklang um 0,2 Prozent auf 24.901 Punkte zu, während geopolitische Risiken die Anleger verunsichern und die Preise für Gas und Öl stiegen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg des Goldpreises
  • Geopolitische Risiken
  • Zollandrohungen in der ersten Wochenhälfte
  • Diskussion um Grönland und US-Interesse
  • Konflikt in der Ukraine und Waffenruhe-Bemühungen
  • Unveränderter Besitzanspruch Russlands im Donbass
  • Wechselkursentwicklung des Euro zum Dollar
  • Erhöhung der Gaspreise
  • Anstieg der Ölpreise

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Ne, der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anstieg des Dax um 0,2 Prozent
  • Hoher Goldpreis aufgrund geopolitischer Risiken
  • Zweifel an langfristigen Lösungen für Grönland
  • Zweifel an Erfolg der Friedensbemühungen in der Ukraine
  • Steigender Gaspreis um vier Prozent
  • Steigender Ölpreis um 2,6 Prozent
  • Stärkere europäische Gemeinschaftswährung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets, zitiert. Sie kommentiert die geopolitischen Risiken und die Situation in der Ukraine.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert