Selenskyj verkündet Einigung mit Trump auf US-Sicherheitsgarantien

Sicherheitsgarantien und europäische Zusammenarbeit in Davos

Davos () – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Einigung auf Sicherheitsgarantien der USA für sein Land verkündet. „Wir alle haben gesagt, dass die Sicherheitsgarantien geklärt sind“, sagte er nach einem Treffen mit US-Präsident Donald am Donnerstag in Davos.

Das Dokument für die Sicherheitsgarantien werde jedoch erst nach Kriegsende unterzeichnet werden. Das Dokument müsse dann von den Präsidenten unterzeichnet werden und anschließend die nationalen Parlamente in den Vereinigten Staaten und in der passieren.

Zudem kündigte Selenskyj ein Treffen an, zu dem am Wochenende Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammenkommen sollen. Es ist das erste Treffen dieser Art seit Kriegsbeginn. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hatte zuvor bereits seine nach Abu Dhabi bekannt gegeben.

In seiner Rede in Davos verglich der ukrainische Präsident die Situation der Ukraine mit dem „Groundhog Day“. „Niemand würde so leben wollen: Wochen, Monate und natürlich Jahre lang immer dasselbe zu wiederholen. Und doch ist es genau das, wie wir jetzt leben“, sagte er. Es habe sich im vergangenen Jahr nichts verändert. „Wir befinden uns immer noch in einer Situation, in der ich dieselben Worte sagen muss.“ Selenskyj wiederholte unter anderem seine Kritik an den andauernden Öllieferungen Russlands in die EU sowie daran, dass die eingefrorenen russischen Vermögen nicht für die Ukraine genutzt werden.

Er kritisierte insbesondere die europäischen Staats- und Regierungschefs. In Europa gebe es immer etwas, das dringender sei als Gerechtigkeit. „Eines der größten Probleme im heutigen Europa – auch wenn das nicht oft angesprochen wird – ist die Frage der Einstellung“, sagte er. „Manche Europäer sind wirklich stark, das stimmt, aber viele sagen, wir müssen stark bleiben, und sie wollen immer, dass irgendjemand anders ihnen sagt, wie lang sie so stark bleiben müssen – idealerweise bis zur nächsten . Aber so funktioniert große Macht nicht. Meiner Meinung nach müssen politische Führungspersonen sagen: Wir müssen europäische Interessen verteidigen. Aber sie hoffen, dass jemand anders für sie tun wird“, so Selenskyj.

„Sie sagen alle, wir brauchen etwas, was an die Stelle der alten Weltordnung tritt. Aber wer von all diesen Führungspersonen ist tatsächlich bereit, aktiv zu werden, an Land, in der Luft, auf dem Meer, um eine neue Weltordnung zu schaffen?“, fragte er. Europa könne und müsse eine bessere Welt aufbauen. „Eine Welt ohne Krieg natürlich, aber dafür benötigt Europa Kraft und dafür müssen wir gemeinsam handeln und dafür müssen wir schnell handeln. Und vor allem müssen wir den Mut haben, zu handeln.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolodymyr Selenskyj (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Wolodymyr Selenskyj, Donald Trump, Steve Witkoff

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

USA, Ukraine, Russland, Vereinigte Arabische Emirate, EU.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen die beschriebenen Ereignisse stattfinden oder stattfanden, sind: Davos, Vereinigte Arabische Emirate (insbesondere Abu Dhabi).

Worum geht es in einem Satz?

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Davos Sicherheitsgarantien der USA angekündigt, die nach Kriegsende unterzeichnet werden sollen, und kritisierte die europäische Untätigkeit sowie die anhaltenden Öllieferungen Russlands in die EU.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump in Davos
  • Diskussion über Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine
  • Notwendigkeit der Unterzeichnung des Dokuments nach Kriegsende
  • Ankündigung eines Treffens mit Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten
  • Vergleich der Situation der Ukraine mit dem Film "Groundhog Day"
  • Kritik an anhaltenden Öllieferungen Russlands in die EU
  • Ablehnung der Nutzung eingefrorener russischer Vermögen für die Ukraine
  • Forderung nach stärkerer europäischer politischer Führung
  • Hinweis auf die Dringlichkeit einer neuen Weltordnung
  • Betonung der Notwendigkeit gemeinsamen Handelns in Europa

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Selenskyj verkündet Einigung auf Sicherheitsgarantien der USA
  • Dokument wird nach Kriegsende unterzeichnet
  • Treffen der Vertreter von Ukraine, Russland und USA in den VAE angekündigt
  • Vergleich der Situation der Ukraine mit dem Film "Groundhog Day"
  • Kritik an andauernden Öllieferungen Russlands in die EU
  • Forderung nach Nutzung eingefrorener russischer Vermögen für Ukraine
  • Besonders scharfe Kritik an europäischen Staats- und Regierungschefs
  • Thematisierung der fehlenden starken politischen Führungsbereitschaft in Europa
  • Aufruf zu gemeinsamem Handeln für eine neue Weltordnung ohne Krieg

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Sicherheitsgarantien der USA für die Ukraine
  • Dokument wird erst nach Kriegsende unterzeichnet
  • Treffen zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA
  • Fortdauernde Kritik an europäischen Staats- und Regierungschefs
  • Notwendigkeit der Verteidigung europäischer Interessen
  • Appell zur Schaffung einer neuen Weltordnung
  • Forderung nach schnellem und gemeinsamem Handeln Europas

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Wolodymyr Selenskyj zitiert, in der er die europäische Einstellung kritisiert und betont, dass Europa mutig handeln müsse, um eine bessere Welt ohne Krieg zu schaffen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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