Viele Beschäftigte arbeiten mehr als 40 Stunden

Arbeitszeit und Beschäftigte in Deutschland

Berlin () – Viele Beschäftigte in arbeiteten zuletzt mehr als 40 Stunden in der Woche. Das geht aus Antworten des Bundesarbeits- und Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Donnerstagausgabe berichtet.

Im Jahr 2023 kamen demnach 48,4 Prozent der Beschäftigten auf eine tatsächliche Arbeitszeit zwischen 40 und 48 Stunden. Zum Vergleich: 2021 berichteten noch 47,5 Prozent von längeren Arbeitszeiten.

Mehr als jeder Zehnte (10,5 Prozent) arbeitete nach den letztverfügbaren sogar mehr als 48 Stunden pro Woche. Dabei waren Männer (14,1 Prozent) von überlangen Arbeitszeiten häufiger betroffen als (6,3 Prozent). Die kommen von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Zugleich gaben 56,5 Prozent der Beschäftigten an, ihre tatsächliche Arbeitszeit lieber reduzieren zu wollen. Das entspricht einem Höchstwert in der Statistik, die bis 2015 zurückreicht. Im Gegenzug sagten zuletzt 7,9 Prozent der Beschäftigten aus, dass sie gerne länger arbeiten würden.

„Die von Merz getriebene Debatte um längere Arbeitszeiten ist ein politisches Ablenkungsmanöver“, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Anne Zerr, Sprecherin für Arbeits- und Arbeitszeitpolitik, angesichts der Zahlen der „Rheinischen Post“. „Statt sich mit den strukturellen Ursachen der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland zu befassen, bemüht er einfache Erklärungen und schiebt die Schuld den Beschäftigten in die Schuhe“, kritisierte Zerr den Kanzler. „Dieses Misstrauen gegenüber denjenigen, die unsere am Laufen halten, ist inakzeptabel.“

4,8/5 (8 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Laptop (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind: Anne Zerr.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bundesarbeits- und Sozialministerium, Die Linke, Rheinische Post, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

In Deutschland arbeitet fast die Hälfte der Beschäftigten mehr als 40 Stunden pro Woche, wobei über 10 Prozent sogar mehr als 48 Stunden leisten, während gleichzeitig 56,5 Prozent eine Reduzierung ihrer Arbeitszeit wünschen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Überstunden in Deutschland
  • 48,4 % der Beschäftigten arbeiten 40-48 Stunden
  • 10,5 % arbeiten mehr als 48 Stunden
  • Höhere Belastung bei Männern (14,1 %)
  • Wunsch nach Arbeitszeitverkürzung bei 56,5 % der Beschäftigten
  • Minderheit von 7,9 % möchte gerne länger arbeiten
  • Politische Debatte über Arbeitszeiten und wirtschaftliche Probleme

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Hohe Anzahl an Beschäftigten arbeitet über 40 Stunden pro Woche
  • Anstieg der Beschäftigten mit langen Arbeitszeiten im Vergleich zu 2021
  • Mehr als 10 Prozent der Beschäftigten arbeiten über 48 Stunden
  • Männer sind häufiger von langen Arbeitszeiten betroffen als Frauen
  • Hoher Wunsch der Beschäftigten nach Reduzierung der Arbeitszeit
  • Politische Debatte wird als Ablenkungsmanöver kritisiert
  • Misstrauen gegenüber Beschäftigten wird als inakzeptabel bezeichnet

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Anne Zerr, die Linken-Bundestagsabgeordnete, kritisiert die Debatte um längere Arbeitszeiten als politisches Ablenkungsmanöver.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert