Rufe nach WM-Boykott wegen Grönland-Konflikt mehren sich

Fußball-Boykott-Diskussion in Europa

Berlin () – Nach der neuen Zoll-Ankündigung der USA gegen EU-Mitgliedsstaaten fordern Politiker einen Boykott der in diesem Jahr in den USA, Kanada und Mexiko stattfindenden -WM.

braucht jetzt eine geschlossene Antwort. Maßnahmen zur Regulierung amerikanischer Techkonzerne könnten kurzfristig Wirkung zeigen, aber auch eine Absage der Teilnahme an der WM sollte diskutiert werden“, sagte SPD-Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). hatte im Streit um Grönland nach der Entsendung von Soldaten Zölle gegen einige EU-Staaten angekündigt, darunter .

Auch der Ökonom Lucas Guttenberg von der Bertelsmann-Stiftung hält einen WM-Boykott für sinnvoll. „Eine glaubwürdige Boykottandrohung durch die großen europäischen Fußballmächte wäre für Trump ein ernsthaftes Problem, bei dem auch noch die Zeit gegen ihn läuft. Europa sollte diesen Hebel auf keinen Fall ungenutzt lassen“, sagte Guttenberg dem „Handelsblatt“.

„Ein Boykott würde Trump an seiner empfindlichsten Stelle treffen: an seiner Eitelkeit“, sagte Guttenberg weiter. Die Androhung, der Fußball-Weltmeisterschaft fernzubleiben, würde den Konflikt aus der Handelspolitik in die Arena holen, die Trump am nächsten sei und die er am besten verstehe: „In die Symbolik des Showgeschäfts“, sagte Guttenberg.

Die wirtschaftlichen Kosten eines Boykotts wären – anders als etwa bei Gegenzöllen – für Europa minimal, so Guttenberg. „Der Reputationsschaden für die USA und für Trump ganz persönlich wäre hingegen riesig.“ Eine WM ohne europäische Teams wäre sportlich und medial weitgehend irrelevant. „Europa hat hier einen riesigen kulturellen Hebel“, so der Ökonom. „Wer Zölle als Druckmittel für Gebietsansprüche nutzt, stellt sich außerhalb jeder partnerschaftlichen Logik“, ergänzte SPD-Politiker Roloff.

4,7/5 (13 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: US-Konsulat auf Grönland am 19.01.2026

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sebastian Roloff, Lucas Guttenberg, Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

USA, EU, SPD, Bertelsmann-Stiftung, Trump.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 19.01.2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, die in dem beschriebenen Ereignis erwähnt werden, sind:

Grönland, USA, Kanada, Mexiko, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Deutsche Politiker fordern angesichts der neuen Zoll-Ankündigung der USA einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika, um Druck auf Trump auszuüben und eine geschlossene europäische Antwort auf die US-Handelspolitik zu zeigen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Neue Zoll-Ankündigung der USA gegen EU-Mitgliedsstaaten
  • Streit um Grönland
  • Entsendung von US-Soldaten nach Grönland
  • Zölle angekündigt gegen Deutschland und andere EU-Staaten
  • Forderung nach einer geschlossenen europäischen Antwort

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Deutsche Politiker fordern Boykott der WM in den USA, Kanada und Mexiko
  • SPD-Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff plädiert für geschlossene europäische Antwort
  • Vorschläge zur Regulierung amerikanischer Techkonzerne und Diskussion über WM-Absage
  • Ökonom Lucas Guttenberg sieht WM-Boykott als sinnvolles Druckmittel gegen Trump
  • Boykott würde Trump an seiner Eitelkeit treffen und den Konflikt ins Rampenlicht rücken
  • Ökonom schätzt wirtschaftliche Kosten für Europa als minimal, jedoch hohen Reputationsschaden für Trump
  • WM ohne europäische Teams wäre sportlich und medial irrelevant
  • Guttenberg betont kulturellen Hebel Europas in der Situation

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach WM-Boykott
  • Mögliche geschlossene Antwort Europas
  • Kurzfristige Wirkung durch Maßnahmen gegen amerikanische Techkonzerne
  • Boykott hätte ernsthafte Auswirkungen auf Trump
  • Eitelkeitsverletzung für Trump
  • Konflikt würde in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt
  • Minimaler wirtschaftlicher Kosten für Europa
  • Riesiger Reputationsschaden für die USA und Trump
  • WM ohne europäische Teams wäre sportlich und medial irrelevant
  • Nutzung des kulturellen Hebels durch Europa

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert Stellungnahmen von Personen: SPD-Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff fordert einen Boykott der WM und der Ökonom Lucas Guttenberg hält einen Boykott für sinnvoll, da er Trump an seiner Eitelkeit treffen würde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert