Erhöhung des Personals im Kanzleramt
Berlin () – Der Schutz des Bundeskanzleramtes durch Bundespolizisten muss nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) deutlich erhöht werden. „Wir brauchen eine erhebliche personelle Aufstockung – aus unserer Sicht weit über 100 Kräfte“, sagte der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).
Hintergrund ist der inzwischen fortgeschrittene Erweiterungsbau der Regierungszentrale im sogenannten Kanzlerpark, der voraussichtlich 2027 fertiggestellt sein soll. „Bereits während der Bauphase sind Schutzmaßnahmen durch die Bundespolizei erforderlich. Hierfür ist schon mehr Personal notwendig. Ein weiterer Aufwuchs wird dann bei Fertigstellung des Erweiterungsbaus unerlässlich sein“, so Roßkopf.
Der müsse mit zusätzlichen Mitteln finanziert werden, da die Bundespolizei die Stellen, die dauerhaft eingerichtet werden sollen, aus dem aktuellen Etat nicht stemmen könne. „Aus dem jetzt laufenden Haushalt wäre dies eine Mehrbelastung, welche uns zwingen würde, woanders einzusparen“, warnte Roßkopf.
Laut Gewerkschaft sorgen im Kanzleramt derzeit gut 300 Bundespolizisten für die Sicherheit. Durch den Stellenaufwuchs würden Personalkosten von rund acht Millionen Euro anfallen. Derzeit liefen dazu Gespräche, so Roßkopf.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zwei Polizisten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Roßkopf
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bundespolizei, Bundeskanzleramt, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Gewerkschaft der Polizei fordert eine deutliche personelle Aufstockung des Bundespolizeischutzes für das Kanzleramt, insbesondere wegen des Erweiterungsbaus, der bis 2027 abgeschlossen sein soll, und warnt vor finanziellen Engpässen im aktuellen Haushalt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Erforderliche Erhöhung des Personals zur Sicherstellung des Schutzes des Bundeskanzleramtes
- Fortgeschrittener Erweiterungsbau der Regierungszentrale im Kanzlerpark
- Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen während der Bauphase
- Bedarf an zusätzlichem Personal bei Fertigstellung des Erweiterungsbaus
- Finanzierungsproblematik der erforderlichen Stellen aus dem aktuellen Etat
- Derzeitige Sicherheitslage: etwa 300 Bundespolizisten am Kanzleramt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- GdP fordert personelle Aufstockung des Schutzes für das Bundeskanzleramt
- Mehr als 100 zusätzliche Kräfte nötig, laut GdP-Vorsitzendem Andreas Roßkopf
- Schutzmaßnahmen wegen Bau des Erweiterungsbaus im Kanzlerpark erforderlich
- Zusätzliche Mittel für Finanzierung der Stellen notwendig
- Aktueller Haushalt kann keine zusätzlichen Stellen finanzieren
- Derzeit 300 Bundespolizisten im Einsatz für die Sicherheit
- Personalkosten für den Stellenaufwuchs: ca. acht Millionen Euro
- Gespräche über Notwendigkeiten laufen derzeit
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhebliche personelle Aufstockung notwendig
- Schutzmaßnahmen während der Bauphase erforderlich
- Zusätzliche Finanzierung erforderlich
- Mehrbelastung im aktuellen Haushalt
- Einsparungen an anderer Stelle notwendig
- Personalkosten von rund acht Millionen Euro
- Gespräche über Stellenaufwuchs laufen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Andreas Roßkopf, der GdP-Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, fordert eine erhebliche personelle Aufstockung für den Schutz des Bundeskanzleramtes.
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