Wirtschaftliche Herausforderungen in Halle (Saale)
Halle (Saale) () – Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland hat im Jahr 2025 den höchsten Stand seit 20 Jahren erreicht. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).
Im Dezember 2025 wurden demnach 1.519 Insolvenzen verzeichnet. Das sind 17 Prozent mehr als im November, 14 Prozent mehr als im Dezember 2024 und 75 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen Dezember der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie.
Im Gesamtjahr 2025 wurden in Deutschland 17.604 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften verzeichnet – der höchste Stand seit 2005. Selbst im Zuge der großen Finanzkrise 2009 lag die Zahl rund fünf Prozent niedriger. Insgesamt waren etwa 170.000 Arbeitsplätze von Insolvenzen betroffen, ebenfalls ein sehr hoher Wert.
Laut Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung, lassen sich die hohen Insolvenzzahlen nicht mehr durch Nachholeffekte aus der Pandemie und der Niedrigzinspolitik erklären. „Die aktuell hohen Insolvenzzahlen spiegeln immer deutlicher die gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland wider.“ Insolvenzen seien jedoch auch ein normaler Bestandteil der Marktwirtschaft und ermöglichten Marktbereinigungen.
Das IWH erhebt Frühindikatoren, die dem Insolvenzgeschehen um zwei bis drei Monate vorauslaufen. Diese Indikatoren sind in den vergangenen Monaten kontinuierlich gestiegen. Auf Basis dieser Daten erwartet das IWH für das erste Quartal 2026 weiterhin sehr hohe Insolvenzzahlen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Amtsgericht (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Steffen Müller
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2025 statt. Der spezifische Zeitraum ist Dezember 2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Halle (Saale), Deutschland.
Worum geht es in einem Satz?
Im Jahr 2025 erreichte die Zahl der Insolvenzen in Deutschland mit 17.604 Fällen den höchsten Stand seit 20 Jahren, was auf erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen im Land hinweist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Höchster Insolvenzenstand seit 20 Jahren
- 1.519 Insolvenzen im Dezember 2025
- 17 Prozent mehr als im November 2025
- 14 Prozent mehr als im Dezember 2024
- 75 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019
- 17.604 Insolvenzen im Gesamtjahr 2025
- Höchster Stand seit 2005
- 170.000 betroffene Arbeitsplätze
- Hohe wirtschaftliche Herausforderungen in Deutschland
- Anstieg der Frühindikatoren für Insolvenzen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Höchster Stand an Insolvenzen seit 20 Jahren
- 17 Prozent mehr Insolvenzen im Dezember 2025 im Vergleich zum November
- 14 Prozent mehr Insolvenzen im Dezember 2025 im Vergleich zum Dezember 2024
- 75 Prozent mehr Insolvenzen im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019
- Höchste Zahl an Insolvenzen im Gesamtjahr 2025 seit 2005
- Rund 170.000 Arbeitsplätze betroffen
- Hohe Insolvenzzahlen spiegeln wirtschaftliche Herausforderungen wider
- Erhöhung der Frühindikatoren für Insolvenzen
- Erwartung sehr hoher Insolvenzzahlen im ersten Quartal 2026
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Steffen Müller, dem Leiter der IWH-Insolvenzforschung, zitiert. Er erklärt, dass die hohen Insolvenzzahlen die gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland widerspiegeln.
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