Umfrage: Unternehmen rechnen mit Rückgang von Bürofläche durch KI

Umfrage: Unternehmen rechnen mit Rückgang von Bürofläche durch KI

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Wirtschaft: Büroflächen und Wohnumwandlung in Deutschland

Berlin () – Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz könnte den Leerstand von Büroimmobilien weiter verschärfen. Das geht aus einer Umfrage unter 502 Personalentscheidern in den sieben größten deutschen Städten hervor, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Demnach gaben 44 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Trend Research Hamburg im Auftrag des Berliner Groß-Gewerbevermieters GSG Befragten an, bis 2030 zwischen 20 und 40 Quadratmetern an Bürofläche einsparen zu wollen. Im Durchschnitt erwarteten die Befragten demnach eine Reduktion um 27 Prozent der Flächen. Eine komplette Anwesenheitspflicht im Büro besteht demnach schon heute nur noch bei 30 Prozent der Befragten. Im Mittelwert besteht die Anwesenheit demnach derzeit bei den Beschäftigten im Büro bei 70,2 Prozent.

Das Bundesbauministerium rief dazu auf, leerstehende Flächen zu Wohnimmobilien umzuwandeln. „Das kann den Wohnungsmarkt entlasten, insbesondere in angespannten Wohngegenden, in denen Bauland üblicherweise nur sehr begrenzt zur Verfügung steht“, sagte Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär im Bauministerium, den Funke-Zeitungen. Durch die Umwandlung könne im Vergleich zum Neubau CO2 eingespart werden. Ab Sommer werde die Bundesregierung den Umbau auch finanziell fördern. Derzeit sei es oft noch einfacher, ein nicht mehr passendes Gebäude abzureißen, anstatt es umzuplanen und zu sanieren. „Hier muss sich zunächst eine Umbaukultur etablieren, damit Bauherren, Architekten und Projektentwickler mit der vorhandenen Bausubstanz arbeiten wollen, anstatt diese abzureißen und neuzubauen“, fordert Bartol.

Die Hauptgeschäftsführerin des Zentralen Immobilien Ausschusses, Aygül Özkan, verwies gegenüber den Funke-Zeitungen darauf, dass der Umbau vieler Immobilien oft an den Kosten scheitere, die unter anderem aus langen Genehmigungszeiten sowie viel Bürokratie entstünden. „Wir müssen darüber reden, wie bei der Um- und Nachnutzung von Bürogebäuden mehr möglich gemacht werden kann“, sagte Özkan. Zugleich zeigte sie sich optimistisch, dass auch das Büro bleibe. Es müsse aber neu gedacht werden: „Das Büro ist heute mehr als nur Fläche, es ist Teil der Unternehmens- und Arbeitskultur: idealerweise attraktiv und damit ein Anreiz, tatsächlich ins Büro zu kommen.“

Für die Umfrage hatte das Meinungsforschungsinstitut Trend Research Hamburg im Auftrag des Berliner Großvermieters GSG 502 Personalentscheider aus Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Düsseldorf, München und Stuttgart befragt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Büroflächen zu vermieten (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:

Sören Bartol, Aygül Özkan

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

GSG, Bundesbauministerium, Funke-Mediengruppe, Trend Research Hamburg, Zentraler Immobilien Ausschuss, Sören Bartol, Aygül Özkan.

Wann ist das Ereignis passiert?

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Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Düsseldorf, München, Stuttgart.

Worum geht es in einem Satz?

Eine Umfrage zeigt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz den Leerstand von Büroimmobilien in Deutschland bis 2030 verschärfen könnte, während das Bundesbauministerium zur Umwandlung leerstehender Büroflächen in Wohnimmobilien aufruft, um den Wohnungsmarkt zu entlasten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einsatz von Künstlicher Intelligenz
  • Umfrage unter Personalentscheidern
  • Einsparungsbedarf an Büroflächen bis 2030
  • Aktuelle Anwesenheit im Büro
  • Büroimmobilien stehen leer
  • Aufruf zur Umwandlung in Wohnimmobilien
  • Hohe Kosten und bürokratische Hürden beim Umbau
  • Notwendigkeit neuer Konzepte für Büros

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Umfrage unter 502 Personalentscheidern zeigt Einsparungspläne bei Büroflächen
  • 44% der Befragten wollen bis 2030 20-40 Quadratmeter einsparen
  • Durchschnittlich 27% Reduktion der Büroflächen erwartet
  • Anwesenheitspflicht im Büro besteht nur bei 30% der Befragten
  • Bundesbauministerium empfiehlt Umwandlung leerstehender Büroflächen in Wohnimmobilien
  • finanzielle Förderung des Umbaus durch die Bundesregierung ab Sommer angekündigt
  • Sören Bartol fordert Etablierung einer Umbaukultur
  • Aygül Özkan weist auf hohe Kosten und bürokratische Hürden beim Umbau hin
  • Optimismus über künftige Rolle des Büros in der Arbeitskultur

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verschärfung des Leerstands von Büroimmobilien
  • Einsparung von 20 bis 40 Quadratmetern Bürofläche bis 2030
  • Reduktion der Flächen um durchschnittlich 27 Prozent
  • Rückgang der Anwesenheitspflicht im Büro
  • Umwandlung leerstehender Flächen in Wohnimmobilien
  • Entlastung des Wohnungsmarktes in angespannten Gegenden
  • CO2-Einsparung durch Umwandlung im Vergleich zu Neubau
  • Finanzielle Förderung des Umbaus durch die Bundesregierung
  • Etablierung einer Umbaukultur erforderlich
  • Herausforderungen durch Kosten und Bürokratie bei Umbau
  • Bedarf an mehr Möglichkeiten für Um- und Nachnutzung von Bürogebäuden
  • Neudefinition des Büros als Teil der Unternehmens- und Arbeitskultur

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär im Bauministerium, sagt, dass das Umwandeln leerstehender Flächen in Wohnimmobilien den Wohnungsmarkt entlasten kann, insbesondere in angespannten Wohngegenden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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