Tarifvertrag für Steinmetze in Rheinland-Pfalz für allgemeinverbindlich erklärt
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Arbeitsmarktpolitik in Rheinland-Pfalz
Mainz () – Arbeitsministerin Dörte Schall hat den Lohn- und Gehaltstarifvertrag für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk für Rheinland-Pfalz für allgemeinverbindlich erklärt. Das teilte das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung am Montag mit.
Die Regelung tritt rückwirkend zum 1. Januar in Kraft und wird in den kommenden Tagen im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Die Allgemeinverbindlicherklärung sichert nach Angaben der Ministerin faire Löhne und Wettbewerbsbedingungen in dem Handwerk und schützt vor Lohndumping. Die Beschäftigten und auch die tarifgebundenen Unternehmen profitierten davon, dass faire Bedingungen für alle gelten, sagte Schall.
In dem Beruf, der Tradition, Fachwissen und körperlich anspruchsvolle Arbeit vereine, habe die Fachkräftesicherung eine große Bedeutung.
Der Tarifvertrag betrifft knapp 600 Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz und legt Stundenlöhne zwischen 13,26 und 21,86 Euro fest. Den Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung stellten gemeinsam der Landesinnungsverband des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks Hessen, der Landesinnungsverband Rheinland-Pfalz sowie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.
Der rheinland-pfälzische Tarifausschuss hatte die Maßnahme empfohlen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Dörte Schall
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Dörte Schall, Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, Landesinnungsverband des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks Hessen, Landesinnungsverband Rheinland-Pfalz, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, rheinland-pfälzischer Tarifausschuss.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum, an dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist der 1. Januar.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Mainz, Rheinland-Pfalz
Worum geht es in einem Satz?
Arbeitsministerin Dörte Schall hat den Lohn- und Gehaltstarifvertrag für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk in Rheinland-Pfalz allgemeinverbindlich erklärt, um faire Löhne und Wettbewerbsbedingungen zu sichern, was rückwirkend zum 1. Januar in Kraft tritt und rund 600 Arbeitnehmer betrifft.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Antrag auf Allgemeinverbindlicherklärung der Tarifpartner
Empfehlung des rheinland-pfälzischen Tarifausschusses
Sicherstellung fairer Löhne und Wettbewerbsbedingungen
Schutz vor Lohndumping
Bedeutung der Fachkräftesicherung in einem traditionellen Handwerk
Vorgabe von Stundenlöhnen zwischen 13,26 und 21,86 Euro
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Sicherung fairer Löhne
Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen
Schutz vor Lohndumping
Vorteile für Beschäftigte und tarifgebundene Unternehmen
Beitrag zur Fachkräftesicherung
Festlegung von Stundenlöhnen zwischen 13,26 und 21,86 Euro
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, die Arbeitsministerin Dörte Schall wird zitiert. Sie sagt, dass die Allgemeinverbindlicherklärung faire Löhne und Wettbewerbsbedingungen sichert und vor Lohndumping schützt.