Tragödie in Crans-Montana: Brandnacht fordert Opfer
Crans-Montana () – Durch den Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana in der Silvesternacht sind rund 40 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte Frédéric Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei, am Donnerstag mit.
115 Menschen sind demnach verletzt worden, die meisten von ihnen schwer. Bislang könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch ausländische Staatsangehörige oder Kinder unter den Opfern sind, hieß es.
Der Vorfall hatte sich gegen 01:30 Uhr während Silvesterfeierlichkeiten ereignet. Die Ursache für den Brand ist noch unklar, die Behörden von Crans-Montana gehen aber nicht von einem Attentat aus.
An den Rettungsarbeiten waren oder sind 150 Einsatzkräfte, 13 Helikopter und über 40 Rettungswagen beteiligt. In den örtlichen Krankenhäusern wurden Katastrophenpläne aktiviert.
Der Walliser Staatsrat hatte als Reaktion auf das Unglück die „besondere Lage“ ausgerufen. Ziel sei es, möglichst rasch und ohne Verzögerung alle nötigen Einsatzmittel mobilisieren zu können, hieß es. Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin ordnete an, dass die Fahnen im Bundeshaus fünf Tage lang auf halbmast gesetzt werden sollen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schweiz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Frédéric Gisler, Guy Parmelin
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Walliser Kantonspolizei, Crans-Montana, Walliser Staatsrat, Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand in der Silvesternacht statt, also in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Crans-Montana, Schweiz
Worum geht es in einem Satz?
In der Silvesternacht kam es in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana zu einem Brand, bei dem rund 40 Menschen starben und 115 verletzt wurden, während die Ursache des Feuers noch unklar ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Silvesternacht
- Brand in einer Bar
- Unklare Ursache für den Brand
- Bereitstellung von Rettungskräften und Ressourcen
- Feierlichkeiten in der Umgebung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Walliser Staatsrat rief "besondere Lage" aus
- Ziel: schnelle Mobilisierung aller nötigen Einsatzmittel
- Bundespräsident Guy Parmelin ließ Fahnen im Bundeshaus fünf Tage auf halbmast setzen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rund 40 Menschen ums Leben gekommen
- 115 Menschen verletzt, viele schwer
- Unklar, ob Ausländer oder Kinder unter den Opfern
- 150 Einsatzkräfte, 13 Helikopter, über 40 Rettungswagen im Einsatz
- Katastrophenpläne in lokalen Krankenhäusern aktiviert
- Walliser Staatsrat ruft "besondere Lage" aus
- Mobilisierung aller nötigen Einsatzmittel
- Fahnen im Bundeshaus fünf Tage auf halbmast gesetzt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme des Walliser Staatsrats zitiert, der als Reaktion auf das Unglück die "besondere Lage" ausgerufen hat.
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