Landwirtschaftliche Ernte in Brandenburg 2023
Potsdam () – Die Apfelernte in Brandenburg fällt in diesem Jahr deutlich besser aus als zunächst erwartet. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte, wird derzeit von einer Erntemenge von rund 9.400 Tonnen Äpfeln ausgegangen.
Nur im Jahr 2024 mit 4.200 Tonnen sowie 2011 mit 6.300 Tonnen wurden seit 1991 geringere Mengen geerntet. Der aktuelle Ertrag liegt mit 125 Dezitonnen je Hektar aus deutlich unter dem sechsjährigen Mittel von 18.400 Tonnen beziehungsweise 219 Dezitonnen je Hektar.
Ursächlich für die unterdurchschnittliche Ernte waren vor allem Frostschäden Anfang Mai, als sich die Apfelbäume am Ende der Blütenphase befanden.
Hinzu kamen eine ausgeprägte Trockenperiode zwischen April und Juni sowie anschließende Starkregenereignisse, die laut Betrieben weitere Ertragseinbußen verursachten. Regional fallen die Erträge sehr unterschiedlich aus und reichen von 30 bis 350 Dezitonnen je Hektar.
Die Anbaufläche für Äpfel ist mit 755 Hektar weiterhin rückläufig.
Als Grund wird unter anderem fehlender Nachwuchs genannt. Hauptanbaugebiete sind die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie die Stadt Frankfurt (Oder).
Zu den wichtigsten Sorten zählen Elstar, Gala, Pinova und Jonagold.
Bei Pflaumen wird 2025 mit einer guten Ernte gerechnet. Auf 115 Hektar Anbaufläche werden rund 910 Tonnen erwartet und damit etwa das Niveau von 2023 erreicht.
Der Ertrag von 79 Dezitonnen je Hektar liegt rund 20 Prozent über dem langjährigen Mittel. Die endgültigen Ergebnisse können sich jedoch durch den weiteren Witterungsverlauf noch ändern.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Äpfel (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
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Potsdam, Brandenburg, Landkreis Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland, Frankfurt (Oder)
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Die Apfelernte in Brandenburg wird mit circa 9.400 Tonnen besser ausfallen als erwartet, bleibt jedoch wegen Frostschäden und ungünstiger Witterungsbedingungen unter dem langjährigen Durchschnitt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Frostschäden Anfang Mai während der Blütephase
- Ausgeprägte Trockenperiode zwischen April und Juni
- Anschließende Starkregenereignisse
- Rückläufige Anbaufläche von 755 Hektar
- Fehlender Nachwuchs in der Anbaubranche
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unterdurchschnittliche Ernte von Äpfeln
- Ertragsausfälle durch Frostschäden
- Ertragsausfälle durch Trockenperioden und Starkregen
- Regionale Unterschiede in den Erträgen
- Rückläufige Anbaufläche für Äpfel
- Fehlender Nachwuchs im Obstbau
- Prognose für Pflaumen positiv
- Mögliche Änderungen durch Witterungsverlauf
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