SPD drängt auf Konzept für Taser-Ausstattung der Polizei in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein: Polizei und Tasereinsatz diskutiert

() – Die SPD-Landtagsfraktion in hat die Landesregierung aufgefordert, ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Einführung von Distanzelektroimpulsgeräten (DEIG, umgangssprachlich Taser) bei der Landespolizei vorzulegen. Das teilte der polizeipolitische Sprecher der Fraktion, Niclas Dürbrook, am Dienstag mit.

Dürbrook kritisierte, dass die Landesregierung von den hohen Kosten der Ausstattung überrascht worden sei, was zu Verzögerungen geführt habe.

Während in den Jahren 2025 und 2026 zusammen drei weitere Polizeireviere mit dem Gerät ausgestattet werden sollten, seien durch einen aktuellen Haushaltsantrag der schwarz-grünen nun zwei weitere Reviere für das vorgesehen. Bei diesem Tempo werde es absehbar bis in die 2040er-Jahre dauern, bis alle rund 50 Reviere im Land ausgerüstet seien.

Der SPD-Politiker äußerte zudem Verwunderung darüber, dass Details zur Ausstattung bestimmter Reviere erst aus einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion bekannt geworden seien.

Er warnte davor, polizeifachliche Belange in „Hinterzimmern der Koalitionsfraktionen“ zu verhandeln. Solche Entscheidungen müssten sich an objektiven Kriterien orientieren und dürften nicht den Eindruck politischer Einflussnahme erwecken.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: SPD-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Landesregierung, Landespolizei, CDU-Fraktion, schwarz-grüne Koalition

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel, Schleswig-Holstein

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein fordert ein umfassendes Konzept zur Einführung von Distanzelektroimpulsgeräten (Taser) bei der Landespolizei und kritisiert die Verzögerungen aufgrund unerwarteter Kosten sowie mangelnde Transparenz in der Entscheidungsfindung der Regierung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung der SPD-Landtagsfraktion nach einem Gesamtkonzept für DEIG bei der Polizei
  • Überraschung der Landesregierung über hohe Ausstattungs- und Betriebskosten
  • Verzögerungen bei der Einführung der Distanzelektroimpulsgeräte
  • Geplante Ausstattung von Polizeirevieren und deren zeitliche Umsetzung
  • Unzufriedenheit über Informationsweitergabe aus CDU-Pressemitteilung
  • Bedenken hinsichtlich der Verhandlungen in Koalitionsfraktionen ohne öffentliche Transparenz

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Landtagsfraktion fordert Gesamtkonzept für Distanzelektroimpulsgeräte
  • Kritisiert Überraschung über hohe Kosten und resultierende Verzögerungen
  • Aktuelle Haushaltsanträge der schwarz-grünen Koalition planen schnellere Ausstattung
  • Bisherige Pläne könnten bis in die 2040er-Jahre dauern
  • Verwunderung über Bekanntgabe von Ausstattungsdetails durch CDU-Fraktion
  • Warnung vor Verhandlungen in "Hinterzimmern" der Koalitionsfraktionen
  • Forderung nach objektiven Kriterien für Entscheidungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufforderung an die Landesregierung zur Vorlage eines Gesamtkonzepts
  • Verwirrung über Informationen zur Ausstattung von Reviere
  • Warnung vor politischer Einflussnahme auf polizeifachliche Belange
  • Verzögerungen bei der Einführung der DEIG
  • Langsame Ausstattung aller Polizeireviere bis in die 2040er-Jahre

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Niclas Dürbrook, dem polizeipolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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