Makejew kritisiert mangelnde Unterstützung durch Westen

Makejew kritisiert mangelnde Unterstützung durch Westen

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Ukraine: Diplomatie und Herausforderungen in Berlin

Berlin () – Mit Blick auf die aktuellen Friedensgespräche mit hat der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksij Makejew, über mangelnde Unterstützung des Westens für sein Land geklagt.

Die sei „bereit zu konkreten Verhandlungen und zu einem echten Waffenstillstand“, sagte Makajew dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Aber in diesen Verhandlungen brauchen wir keine angeblich neutralen Vermittler, sondern Verbündete, die uns unterstützen und nicht Moskau, und die gemeinsam mit uns aus einer Position der Stärke verhandeln.“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe bereits im April 2025 angeboten, „einem bedingungslosen Waffenstillstand zuzustimmen und die Verhandlungen für einen dauerhaften Frieden in jedem Format fortzusetzen“, so Makajew.

Die auch von der Bundesregierung geäußerte Forderung, man müsse den „einfrieren“, wies der Botschafter zurück: „Russlands imperialer Wahn lässt sich nicht einfrieren, nur die eigenen Überzeugungen und Werte“, sagte er dem RND. Bereits das Abkommen von Minsk von 2015 sei ein Versuch gewesen, den Krieg einzufrieren – habe aber keinen Frieden gebracht, so Makajew. „Am Ende entbrannte der größte Krieg in seit 1945.“

Das Minsk-Abkommen sei damals gescheitert, weil der Westen „Angst vor einer klaren gemeinsamen Antwort auf die russische imperiale Bedrohung“ gehabt habe und stattdessen Druck auf die Ukraine ausübte, sagte der Botschafter dem RND. So habe der Westen die eigene Schwäche und Unentschlossenheit überdecken wollen. Schon damals sei die Ukraine zu weitgehenden Zugeständnissen gezwungen worden, während an Russland keine verbindlichen Forderungen gestellt worden seien. „Jetzt versucht man, dasselbe Muster neu zu verpacken“, warnte Makajew: „Wieder Einfrieren, wieder Druck auf die Ukraine, wieder Illusion statt Verantwortung.“ Das sei keine Friedenspolitik, sondern „moralische Selbstentlastung auf Kosten derer, die jeden Tag für Freiheit und Europas sterben“, sagte er dem RND.

Am Montag hatte Regierungssprecher Stefan Kornelius gesagt, die Bundesregierung sehe in Verhandlungen auf Basis des Frontverlaufs keine Anerkennung ukrainischer Gebietsverzichte. „Wir reden von einem Einfrieren des Krieges“, sagte er in Berlin. Damit sei aber keine Aussage über die Veränderungen der Grenzen getroffen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Pro-Ukraine-Demo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Oleksij Makejew, Wolodymyr Selenskyj, Stefan Kornelius

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Ukrainische Botschaft, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesregierung, Minsk-Abkommen, Stefan Kornelius.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Ukraine.

Worum geht es in einem Satz?

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksij Makejew, kritisiert die mangelhafte Unterstützung des Westens während der Friedensgespräche mit Russland und betont, dass die Ukraine bereit ist, Verhandlungen zu führen, jedoch keine neutralen Vermittler, sondern echte Verbündete benötigt, um aus einer Position der Stärke zu verhandeln.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Mangelnde Unterstützung des Westens für die Ukraine
  • Bereitschaft der Ukraine zu Verhandlungen und Waffenstillstand
  • Ablehnung neutraler Vermittler durch die Ukraine
  • Vorangegangenes Minsk-Abkommen scheiterte 2015
  • Glaube an Russlands imperialen Wahn
  • Druck auf die Ukraine durch den Westen in der Vergangenheit
  • Angstsituation des Westens gegenüber Russland
  • Ähnlichkeiten zwischen aktuellen und früheren Verhandlungsansätzen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Oleksij Makejew beklagt mangelnde Unterstützung des Westens für die Ukraine
  • Ukraine bereit zu konkreten Verhandlungen und Waffenstillstand
  • Forderung nach Unterstützung durch Verbündete statt neutralen Vermittlern
  • Selenskyj bot bereits im April 2025 bedingungslosen Waffenstillstand an
  • Makejew wies die Forderung nach „Einfrieren“ des Krieges zurück
  • Kritik am gescheiterten Minsk-Abkommen von 2015
  • Westen hatte Angst vor klarer Antwort auf russische Bedrohung
  • Druck auf Ukraine anstelle von verbindlichen Forderungen an Russland
  • Warnung vor wiederholtem Muster: Einfrieren, Druck auf Ukraine
  • Kritik an vermeintlicher Friedenspolitik als moralische Selbstentlastung
  • Regierungssprecher bekräftigt, dass keine Anerkennung ukrainischer Gebietsverzichte erfolgt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Mangelnde Unterstützung des Westens für die Ukraine
  • Bedarf an konkreten Verhandlungen und echtem Waffenstillstand
  • Notwendigkeit von Verbündeten statt neutralen Vermittlern
  • Rückweisung der Forderung, den Krieg einzufrieren
  • Scheitern des Minsk-Abkommens von 2015
  • Angst des Westens vor einer gemeinsamen Antwort auf die russische Bedrohung
  • Druck auf die Ukraine und mangelnde verbindliche Forderungen an Russland
  • Warnung vor wiederholtem Muster von Einfrieren und Druck auf die Ukraine
  • Moralische Selbstentlastung auf Kosten der Ukraine

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des ukrainischen Botschafters Oleksij Makejew zitiert, der die mangelnde Unterstützung des Westens für die Ukraine kritisiert und dessen Position zur Friedensverhandlung darlegt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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