Die Motivtorte – viel mehr als nur eine Torte

Die Motivtorte – viel mehr als nur eine Torte

Aufwendig, kreativ, witzig, lecker und zu schade, um sie anzuschneiden – wer das Besondere liebt, sollte eine Motivtorte . Hier ist der Name , denn jede Torte hat ein anderes Motiv, das sich immer an demjenigen orientiert, für den die Torte gebacken wird. Der Kreativität und Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, diese Torten sind cool und ein echter Hingucker. Ist es schwer, eine Motivtorte zu backen? Es kommt immer darauf an, wie aufwendig die Torte gestaltet wird. Wenn Gaumen und Auge gleichermaßen auf ihre Kosten kommen wollen, sind jedoch viel Zeit und Sorgfalt gefragt.

Auf den Zeitplan kommt es an

Um eine Torte zu backen und zu verzieren, muss man immer reichlich Zeit einplanen. Besonders wichtig bei Motivtorten ist jedoch die Planung. Ist die Torte als Überraschung für einen Geburtstag oder ein Jubiläum gedacht, dann sollte der Rühr- oder Biskuitkuchen mindestens drei Tage vorher gebacken werden. Wird die Torte mit einer Buttercreme gefüllt, dann braucht diese Creme ebenfalls drei Tage Vorlaufzeit. Zwei Tage vor dem großen Tag werden die Böden mit der Creme bestrichen und anschließend gleichmäßig übereinandergesetzt. Einen Tag vorher bekommt die Torte dann ihre Decke aus Fondant oder Marzipan, und das Motiv wird gestaltet.

Rührteig oder Biskuit?

Welcher Teig kommt für tolle Torten mit Motiv infrage? Soll es eine gefüllte Torte mit mehreren Böden werden, dann ist ein luftiger Biskuit die beste . Der Teig sollte drei Tage vor der gebacken werden, da er sich dann ohne Probleme schneiden lässt. Soll der Teig aber später gefärbt werden, dann ist ein klassischer Rührteig zu empfehlen. Dieser bildet eine gute Basis und kann zudem durch eigene Aromen als ein wichtiger Geschmacksträger fungieren. Rührteig hat eine gröbere Struktur und muss daher länger auskühlen als Biskuit, und der feste Teig ist ideal für Backzutaten wie Rosinen, Nüsse oder Schokolade. Er muss nicht zwingend in einer speziellen Form gebacken werden, da man ihn leichter schneiden kann.

Die richtige Füllung

Bei einer Motivtorte ist zunächst einmal nicht erkennbar, welche Füllung sich unter dem Teigdeckel verbirgt. Eine gute Füllung sollte jedoch Akzente setzen, und zwar sowohl beim Geschmack als auch in puncto Optik. Saftig oder cremig, raffiniert, mit und ohne – Tortenfüllungen sind ausgesprochen vielseitig: Flüssige Schokolade von Zartbitter bis Vollmilch, mit Früchten, Mandeln, Nüssen, einem Schuss Amaretto oder Limoncello, die Creme sollte immer mit dem Geschmack der Teigböden harmonieren. Mit Likör aromatisierte Böden eignen sich besonders für einen Biskuitteig, Buttercreme ist ideal für einen Rührteig.

Fazit

Eine Motivtorte ist nicht nur für einen Kindergeburtstag geeignet, auch Erwachsene freuen sich über diese ungewöhnlichen Torten, die immer einzigartig sind. Wer eine solche Torte backen will, braucht Fantasie, Geduld und eine ruhige Hand. Welcher Teig und welche Füllung zum Einsatz kommen, hängt immer vom jeweiligen Rezept ab. Rollfondant oder süßes Marzipan sind Klassiker für die Decke der Torte, spezielle Pastenfarben sorgen dafür, dass die Torte schön bunt wird. Schablonen, die jeder nach Vorlagen selbst herstellen kann, bilden die Grundlage, um das Motto darzustellen. Die passenden Figuren werden entweder fertig gekauft oder aus Fondant und Marzipan mit der Hilfe von Puderzucker geknetet.

Bild: @ depositphotos.com / urban_light

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Ulrike Dietz

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