Adventskalender gehören zur Weihnachtszeit wie Lebkuchen, Lametta, Tannenbaum und Glühwein. In der heutigen Zeit ist die Auswahl für diese besonderen Kalender aber mehr als nur groß. Die Zeit der einfachen, mit Schokolade gefüllten Kalender ist lange vorbei, heute dürfen sich auch Gummibärchen, Parfüm oder Leckerli für Hunde hinter den Türchen verbergen. Nie war die Auswahl größer, es gibt unter anderem Food-Kalender, Wellness- und sogar Erotik-Kalender. Waren die Kalender früher nur etwas für Kinder, so kann sich heute jedes Familienmitglied in jedem Alter einen eigenen Lieblingskalender an die Wand hängen.
Eine lange Tradition
Die Geschichte des Adventskalenders beginnt in Hamburg, und zwar im Jahre 1838. Johann Hinrich Wichern, der Leiter eines sogenannten Knabenrettungshauses, konnte die Frage, wann endlich Weihnachten ist, nicht mehr hören. Da kam ihm eine Idee: Auf ein Wagenrad und ein Holzkreuz steckte er 20 weiße und vier rote Kerzen. Bei den täglichen Gottesdiensten, an denen die Jungen Adventslieder sangen, durfte jedes Kind abwechselnd eine rote und an den Adventssonntagen eine weiße Kerze anzünden. So konnten die Kinder sehen und nachzählen, wie lange es noch bis Weihnachten dauern würde. Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte ein zunächst nur einfacher Kalender mit kleinen Bildern, auf denen die Weihnachtsgeschichte abgebildet war.
Die etwas anderen Adventskalender
1958 kam der erste mit Schokolade befüllte Kalender mit weihnachtlichen Motiven auf den Markt. Bis heute gehört dieser Kalender zu den am meisten verkauften Artikeln in der vorweihnachtlichen Zeit. Inzwischen kann jeder seinen Kalender auch selbst befüllen oder nach Wunsch füllen lassen. Fotokalender sind noch immer sehr beliebt, aber auch die sogenannten Jul-Kalender, die aus Skandinavien kommen, haben viele Fans. Hinter den Türchen dieses Kalenders befindet sich ein Jutesäckchen mit einer Süßigkeit. Den größten Adventskalender gab es übrigens in Leipzig, er war 875 Quadratmeter groß. Den teuersten Kalender hatte das Londoner Kaufhaus Harrods im Sortiment. Er kostete eine Million Euro und war unter anderem mit einem Motorboot, einer Designerküche und einer 18-Karat Sonnenbrille bestückt.
Für jeden etwas Passendes
Alle, die gerne Whiskey oder Gin trinken, bekommen ihren Lieblingskalender. Kinder können „Dem besten Papa der Welt“ einen Kalender schenken und alle, die gerne heimwerken, werden sich bestimmt über einen entsprechenden, mit Werkzeugen gefüllten Kalender freuen. Darf es etwas nobler sein? Kein Problem, denn es gibt schließlich den Kalender mit Schmuck. Retrofans bekommen die Kalender mit Leckereien aus der ehemaligen DDR, bedruckt mit Räuchermännchen aus dem Erzgebirge. Senioren freuen sich bestimmt über einen Kalender mit spannenden Rätselfragen, und für alle, die gerne kochen, ist der Gewürzkalender die richtige Wahl.
Fazit
Obwohl der Kalender mit seinen 24 Türchen inzwischen zu einem Massenprodukt geworden ist, freuen sich Kinder sowie Erwachsene trotzdem darüber. Der Kalender ist ein lieb gewordener Begleiter durch die spannende Vorweihnachtszeit und steigert die Vorfreude auf den Heiligen Abend. Die Botschaft ist damals wie heute die Gleiche: Anderen Menschen eine Freude bereiten, etwas Besonderes verschenken und die vier Wochen vor dem Fest verkürzen. Mit jedem Türchen, das geöffnet wird, steigt die Spannung und es spielt keine Rolle, wie jung oder alt man ist, einen dieser besonderen Kalender zu verschenken, ist immer eine gute Idee.
Bild: @ depositphotos.com / Tetiana Chernikova
Häufige Fragen
Was sind die beliebtesten Füllungen für Adventskalender?
Die beliebtesten Füllungen sind Schokolade, Gummibärchen, Parfüm und sogar Leckerli für Hunde.
Wann und wo entstand der erste Adventskalender?
Der erste Adventskalender entstand 1838 in Hamburg, initiiert von Johann Hinrich Wichern.
Gibt es spezielle Adventskalender für Erwachsene?
Ja, es gibt viele spezielle Kalender für Erwachsene, darunter Whiskey-, Gin- und Erotik-Kalender.
Was sind Jul-Kalender und woher stammen sie?
Jul-Kalender stammen aus Skandinavien und enthalten meist Jutesäckchen mit Süßigkeiten hinter den Türchen.
Kann man Adventskalender selbst befüllen?
Ja, viele Adventskalender können selbst befüllt oder nach Wunsch befüllt werden.
Was war der teuerste Adventskalender der Welt?
Der teuerste Adventskalender wurde im Londoner Kaufhaus Harrods verkauft und kostete eine Million Euro.
Welche Zielgruppen sprechen Adventskalender an?
Adventskalender sind für alle Altersgruppen geeignet, von Kindern bis zu Senioren.
Wie hat sich der Adventskalender im Laufe der Jahre verändert?
Der Adventskalender hat sich von einfachen Bildern zu vielfältigen Füllungen und Themen entwickelt.
Was ist ein Fotokalender?
Ein Fotokalender ist ein Adventskalender, der mit persönlichen Fotos befüllt werden kann.
Wie kann ein Adventskalender die Vorfreude auf Weihnachten steigern?
Jedes geöffnete Türchen steigert die Spannung und Vorfreude auf den Heiligen Abend.
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