Bundeswehr-Beschaffung in Berlin gefährdet
Berlin () – Das Beschaffungsamt der Bundeswehr sieht die Versorgung der Brigade Litauen mit neuen Kamikazedrohnen bis Anfang 2027 „gefährdet“. Grund dafür seien Probleme bei allen drei dafür vorgesehenen Lieferanten, berichtet der „Spiegel“.
Die „großen Risiken“ einer schnellen Serienbeschaffung hätten sich „nicht ganz unerwartet größtenteils materialisiert“, heißt es in einem vertraulichen Bericht. Das Verteidigungsministerium will „bis zu 12.000“ Drohnen mittlerer Reichweite beschaffen, für insgesamt 942 Millionen Euro. Für die Drohnen von Stark (Virtus) und Helsing (HX-2) laufen bereits seit April Tests und Vorverfahren. Beide seien bei der Lieferung „im Verzug“, so der Sachstand. Zudem hätten sich bei Feldversuchen im Oktober „von den Firmen eingeräumte technische Herausforderungen und Defizite“ gezeigt.
Für die Stark-Drohne ist von „Leistungsproblemen“ die Rede. Helsing habe am Vorabend der Vertragsverhandlungen einen neuen Gefechtskopfhersteller für sein Produkt benannt, der „weitere technische Klärungen“ erfordere. Die Rheinmetall-Drohne „Raider“ befinde sich in einem frühen Entwicklungsstadium, „ähnlich einem Prototyp“. Im Ministerium heißt es, man sei „im engen Austausch“ mit den Unternehmen und halte die Ausstattung der Litauen-Brigade aktuell für „nicht gefährdet“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldat (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Es werden lediglich Unternehmen und Produkte erwähnt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeswehr, Verteidigungsministerium, Stark, Helsing, Rheinmetall, Spiegel
Wann ist das Ereignis passiert?
Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist nicht konkret angegeben. Das einzige Datum, das erwähnt wird, sind die Tests und Vorverfahren, die seit April laufen, und Feldversuche, die im Oktober stattfanden. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Litauen.
Worum geht es in einem Satz?
Die Beschaffung neuer Kamikazedrohnen für die Brigade Litauen durch das Bundesbeschaffungsamt ist bis Anfang 2027 gefährdet, da alle drei vorgesehenen Lieferanten mit erheblichen Problemen und Verzögerungen kämpfen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Versorgung der Brigade Litauen mit neuen Kamikazedrohnen bis Anfang 2027
- Probleme bei allen drei Lieferanten
- "Große Risiken" einer schnellen Serienbeschaffung materialisiert
- Geplante Beschaffung von bis zu 12.000 Drohnen für 942 Millionen Euro
- Verzögerungen bei Lieferung von Stark (Virtus) und Helsing (HX-2)
- Technische Herausforderungen und Defizite bei Feldversuchen
- Leistungsprobleme bei Stark-Drohne
- Neuer Gefechtskopfhersteller bei Helsing erfordert technische Klärungen
- Rheinmetall-Drohne "Raider" im frühen Entwicklungsstadium
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundeswehr sieht Versorgung der Brigade Litauen mit Kamikazedrohnen bis 2027 "gefährdet"
- Probleme bei allen drei vorgesehenen Lieferanten
- "Große Risiken" der schnellen Serienbeschaffung materialisiert
- Verteidigungsministerium plant Beschaffung von bis zu 12.000 Drohnen für 942 Millionen Euro
- Tests und Vorverfahren für Stark und Helsing seit April
- Beide Lieferanten im Lieferverzug
- Technische Herausforderungen und Defizite bei Feldversuchen im Oktober festgestellt
- Stark-Drohne weist Leistungsprobleme auf
- Helsing benennt neuen Gefechtskopfhersteller vor Vertragsverhandlungen
- Rheinmetall-Drohne "Raider" im frühen Entwicklungsstadium
- Ministerium betont engen Austausch mit Unternehmen
- Ausstattung der Litauen-Brigade aktuell als "nicht gefährdet" eingestuft
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Gefährdung der Versorgung der Brigade Litauen mit Kamikazedrohnen
- Verzögerungen bei der Lieferung der Stark- und Helsing-Drohnen
- Auftreten von technischen Herausforderungen und Defiziten
- Leistungsprobleme bei der Stark-Drohne
- Notwendigkeit weiterer technischer Klärungen bei der Helsing-Drohne
- Rheinmetall-Drohne befindet sich im frühen Entwicklungsstadium
- Hoher finanzieller Aufwand für die Beschaffung
- Risiko eines unzureichenden Schutzes für die Brigade Litauen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Verteidigungsministeriums zitiert, das erklärt, man sei "im engen Austausch" mit den Unternehmen und halte die Ausstattung der Litauen-Brigade aktuell für "nicht gefährdet".
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