Verteidigungspolitik in Berlin: Wehrdienstmodell reformieren
Berlin () – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Thomas Röwekamp (CDU), hat sich in der Debatte über das neue Wehrdienstmodell für eine flächendeckende Musterung ausgesprochen und ein klares Verfahren zum Einzug neuer Rekruten angemahnt. „Wenn wir unsere Verteidigungsfähigkeit ernst nehmen, führt kein Weg an einer flächendeckenden Musterung vorbei“, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Nur wenn wir wissen, über welches personelle Potenzial wir im Ernstfall verfügen, können wir unsere Streitkräfte zielgerichtet stärken.“
Die aktuelle Sicherheitslage in Europa verlange nach klaren Strukturen und belastbaren Daten, nicht nach Wunschdenken. „Eine allgemeine Musterung ist daher ein Gebot der sicherheitspolitischen Vernunft“, so Röwekamp. Damit stellte er sich hinter Äußerungen von Generalinspekteur Carsten Breuer und gegen ein Losverfahren zur Musterung.
„Gleichzeitig müssen wir die Frage beantworten, wie wir aus den gemusterten Jahrgängen diejenigen auswählen, die tatsächlich ihren Dienst leisten“, sagte der Ausschussvorsitzende. „Wenn wir unsere Truppenstärke auf 260.000 erhöhen wollen, reicht es nicht, nur zu wissen, wer tauglich ist – wir müssen auch festlegen, nach welchen Kriterien eingezogen wird“, mahnte Röwekamp.
„Das kann über ein transparentes Losverfahren, über eine abgestufte Tauglichkeitsbewertung oder über definierte Bedarfsprofile erfolgen, die sich an den Anforderungen unserer Streitkräfte orientieren“, sagte er. „Selbstverständlich haben alle Verfahren ihre Stärken und Schwächen, entscheidend ist aber, dass wir rasch zu einer verlässlichen, gerechten und umsetzbaren Struktur kommen, die unsere Verteidigungsfähigkeit nachhaltig stärkt“, so der CDU-Politiker.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thomas Röwekamp, Carsten Breuer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
CDU, Bundestag, Rheinische Post, Streitkräfte, Generalinspekteur, Carsten Breuer.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Thomas Röwekamp, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses, fordert in der Debatte um ein neues Wehrdienstmodell eine umfassende Musterung und klare Verfahren zur Rekrutierung, um die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu sichern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aktuelle Sicherheitslage in Europa
- Notwendigkeit zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit
- Forderung nach flächendeckender Musterung
- Mangel an klaren Strukturen und belastbaren Daten
- Unterstützung durch Generalinspekteur Carsten Breuer
- Zielsetzung zur Erhöhung der Truppenstärke auf 260.000
- Bedarf an transparenten Auswahlverfahren für Rekruten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Thomas Röwekamp fordert flächendeckende Musterung für Wehrdienstmodell
- Betonung auf klaren Verfahren zur Rekrutierung neuer Soldaten
- Dringlichkeit aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in Europa
- Unterstützung für Generalinspekteur Carsten Breuer gegen Losverfahren
- Notwendigkeit, Kriterien für Auswahl der Rekruten festzulegen
- Vorschläge für Auswahlverfahren: transparentes Losverfahren, abgestufte Tauglichkeitsbewertung, definierte Bedarfsprofile
- Ziel: verlässliche, gerechte und umsetzbare Struktur zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach flächendeckender Musterung
- Notwendigkeit klarer Strukturen und belastbarer Daten
- Erhöhung der Truppenstärke auf 260.000
- Notwendigkeit der Auswahl geeigneter Rekruten aus den gemusterten Jahrgängen
- Entwicklung transparenter Auswahlverfahren
- Stärkung der Verteidigungsfähigkeit
- Zielgerichtete Stärkung der Streitkräfte
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Thomas Röwekamp (CDU) zitiert, der sich für eine flächendeckende Musterung und ein klares Verfahren zur Rekrutierung neuer Soldaten ausspricht.
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