Wirtschaftliche Lage in Berlin und Brandenburg
Berlin () – Die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg zeigt im Oktober kaum Veränderung. „Die saisonübliche Herbstbelebung am Arbeitsmarkt ist in diesem Jahr bislang nicht zu spüren. Die Langzeitarbeitslosigkeit insbesondere in Berlin nimmt zu“, sagte Ramona Schröder, Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit.
In Berlin waren im Oktober 220.216 Menschen arbeitslos – ein leichter Anstieg um 29 Personen gegenüber dem Vormonat und ein Plus von 15.358 im Vergleich zum Vorjahr.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 10,3 Prozent, 0,5 Punkte höher als im Oktober 2024. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sank im August auf 1.675.600, rund 1.300 weniger als im Juli und 4.100 weniger als vor einem Jahr.
In Brandenburg waren 84.211 Menschen arbeitslos, das sind 1.507 weniger als im Vormonat, aber 2.387 mehr als im Oktober 2024. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,2 Prozent und damit leicht über dem Vorjahreswert.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten blieb mit 881.100 Personen nahezu stabil – 300 weniger als im Juli, aber 500 mehr als vor einem Jahr.
Trotz der schwachen Gesamtlage bleibt der Bedarf an Fachkräften, vor allem in Gesundheit, Pflege, Logistik und Bau, in beiden Ländern hoch. Die Arbeitsagenturen sehen in gezielten Qualifizierungen und Weiterbildungen den Schlüssel, um Arbeitslosigkeit zu verringern und offene Stellen zu besetzen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ramona Schröder
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesagentur für Arbeit, dts Nachrichtenagentur, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Oktober 2024 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Brandenburg
Worum geht es in einem Satz?
Im Oktober zeigt die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg kaum Veränderung, mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosen in Berlin und einem Rückgang in Brandenburg, während der Bedarf an Fachkräften in bestimmten Bereichen nach wie vor hoch bleibt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Saisonübliche Herbstbelebung bleibt aus
- Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit in Berlin
- Anstieg der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr
- Rückgang sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter in Berlin
- Anstieg der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr in Brandenburg
- Stabilität der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Brandenburg
- Hoher Bedarf an Fachkräften in bestimmten Branchen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Zunehmende Langzeitarbeitslosigkeit in Berlin
- Arbeitslosenquote in Berlin bei 10,3 Prozent, leicht gestiegen
- Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Berlin
- Steige in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Brandenburg
- Fachkräftemangel in Gesundheit, Pflege, Logistik und Bau bleibt bestehen
- Bedarf an gezielten Qualifizierungen und Weiterbildungen zur Verringerung der Arbeitslosigkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Ramona Schröder, der Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, zitiert.
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