Drei Bundesländer fordern Aussetzung der globalen Mindeststeuer

Drei Bundesländer fordern Aussetzung der globalen Mindeststeuer

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Wirtschaftspolitik in Deutschland: Mindeststeuer-Debatte

Wiesbaden () – Die Finanzminister von Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen haben sich für eine vorläufige Aussetzung der globalen Mindeststeuer ausgesprochen. Sie begründen dies damit, dass nur etwa 35 Staaten die Regelung bisher umgesetzt hätten, während wichtige Wirtschaftsnationen wie die USA und China fehlten, wie das hessische Finanzministerium mitteilte.

Hessens Finanzminister Alexander Lorz warnte vor Wettbewerbsnachteilen für deutsche Unternehmen: „Wenn deutsche Unternehmen benachteiligt werden, weil für US-Unternehmen abweichende Regelungen gelten, verlieren wir als Standort an Attraktivität.“

Sein bayerischer Kollege Albert Füracker ergänzte, bei einer vorwiegend europäischen Umsetzung drohe der Wirtschaft „eine massive Benachteiligung, sowohl in steuerlicher, als auch in bürokratischer Hinsicht“.

Die drei Länder wollen am Donnerstag einen gemeinsamen Antrag in den Finanzausschuss des Bundesrates einbringen. Sie fordern, die Mindeststeuer solle ausgesetzt werden, bis eine breite Mehrheit der OECD-Staaten sie anwendet.

Ursprünglich hatten sich rund 140 Staaten zur globalen Mindestbesteuerung bekannt, die Unternehmensgewinne weltweit mit mindestens 15 Prozent besteuern soll.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Finanzamt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Lorz, Albert Füracker

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Finanzminister, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, hessisches Finanzministerium, Alexander Lorz, Albert Füracker, Bundesrat, OECD.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Wiesbaden, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen.

Worum geht es in einem Satz?

Die Finanzminister von Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen fordern die vorläufige Aussetzung der globalen Mindeststeuer, da nur 35 von rund 140 Staaten die Regelung umgesetzt haben und fürchten, dass deutsche Unternehmen dadurch Wettbewerbsnachteile erleiden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Aussetzung der globalen Mindeststeuer gefordert
  • Nur etwa 35 Staaten haben Regelung umgesetzt
  • Fehlende Umsetzung in wichtigen Wirtschaftsnationen wie den USA und China
  • Warnung vor Wettbewerbsnachteilen für deutsche Unternehmen
  • Befürchtung von massiven Benachteiligungen in Europa
  • Gemeinsamer Antrag im Finanzausschuss des Bundesrates geplant
  • Ursprünglich 140 Staaten hatten sich zur Mindestbesteuerung bekannt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Finanzminister von Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen fordern Aussetzung der globalen Mindeststeuer
  • Begründung: Nur 35 Staaten haben Regelung umgesetzt, wichtige Länder wie USA und China fehlen
  • Warnung vor Wettbewerbsnachteilen für deutsche Unternehmen von Hessens Finanzminister Alexander Lorz
  • Bayerischer Finanzminister Albert Füracker weist auf massive Benachteiligung für Wirtschaft hin
  • Antrag wird im Finanzausschuss des Bundesrates eingebracht
  • Mindestens 140 Staaten hatten sich ursprünglich zur globalen Mindestbesteuerung bekannt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen
  • Verlust an Standortattraktivität
  • Massive Benachteiligung der Wirtschaft in steuerlicher Hinsicht
  • Massive Benachteiligung der Wirtschaft in bürokratischer Hinsicht

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Hessens Finanzminister Alexander Lorz warnte vor Wettbewerbsnachteilen für deutsche Unternehmen und sagte: "Wenn deutsche Unternehmen benachteiligt werden, weil für US-Unternehmen abweichende Regelungen gelten, verlieren wir als Standort an Attraktivität."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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