Wirtschaft: Bauunternehmer in Nürnberg verurteilt
Nürnberg () – Ein Nürnberger Bauunternehmer ist zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Nürnberg-Fürth befand den 48-Jährigen in 96 Fällen des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt, 47 Fällen der Steuerhinterziehung und 32 Fällen des Computerbetrugs für schuldig, wie das Hauptzollamt Nürnberg mitteilte.
Der Angeklagte befand sich zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung bereits in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und der Steuerfahndung hatten ergeben, dass der Unternehmer seit Mai 2017 zahlreiche Arbeitnehmer und Scheinselbständige beschäftigte, ohne sie korrekt bei der Sozialversicherung anzumelden. Zur Abdeckung von Schwarzgeldzahlungen in Höhe von über 2.000.000 Euro nutzte er gefälschte Abdeckrechnungen.
Zudem betrieb er ein weiteres Gewerbe über einen Strohmann, wo er ebenfalls Schwarzarbeit einsetzte.
Durch die Straftaten entstand den Sozialkassen und dem Finanzamt ein Gesamtschaden von mehr als 1.200.000 Euro. Der Verurteilte muss diesen Betrag zurückzahlen und trägt die Verfahrenskosten.
Das Urteil ist rechtskräftig, nachdem der Angeklagte am vorletzten Verhandlungstag ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Daher gibt es keine Namen, die ich zurückgeben kann.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Landgericht Nürnberg-Fürth, Hauptzollamt Nürnberg, Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Steuerfahndung, Sozialkassen, Finanzamt.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nürnberg, Nürnberg-Fürth
Worum geht es in einem Satz?
Ein Nürnberger Bauunternehmer wurde zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt, nachdem er in 96 Fällen Arbeitsentgelt vorenthalten, 47 Mal Steuern hinterzogen und 32 Mal Computerbetrug begangen hatte, wodurch ein Schaden von über 1,2 Millionen Euro entstand.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Bauunternehmer tätig in Nürnberg
- Beschäftigung von Arbeitnehmern und Scheinselbständigen seit Mai 2017
- Fehlende korrekte Sozialversicherungsmeldungen
- Nutzung gefälschter Abdeckrechnungen für Schwarzgeldzahlungen
- Gesamtschaden von über 1.200.000 Euro für Sozialkassen und Finanzamt
- Zweites Gewerbe über Strohmann zur Durchführung von Schwarzarbeit
- Angeklagter in Untersuchungshaft zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung
- Umfassendes Geständnis am vorletzten Verhandlungstag
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten
- Verurteilung in 96 Fällen des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt
- Verurteilung in 47 Fällen der Steuerhinterziehung
- Verurteilung in 32 Fällen des Computerbetrugs
- Gesamtschaden von mehr als 1.200.000 Euro für Sozialkassen und Finanzamt
- Rückzahlung des Schadensbetrags durch den Verurteilten
- Trägt die Verfahrenskosten
- Urteil ist rechtskräftig
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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