Heckboxen – den Kofferraum passgenau vergrößern

Immer wenn der Kofferraum zu klein ist, lässt sich das Ladevolumen ganz einfach mit einer sogenannten Heckbox problemlos erweitern. Diese spezielle Box ist eine perfekte Alternative zu einer klassischen Autobox, die auf dem Dach montiert wird. Eine Heckbox hat viele Vorteile und bietet sich besonders für höhere Autos an, wie beispielsweise einen SUV oder einen Geländewagen.

Was macht die Heckbox so besonders?

Wer zu zweit oder zu dritt in den fahren möchte, muss nicht immer eine Dachbox für das haben. Hier ist eine Box, die am Heck des Wagens befestigt wird, eine gute Alternative. Sie hat den Vorteil, leichter zugänglich zu sein als eine Dachbox, außerdem passt der Wagen mit der Heckbox auch in niedrige Parkgaragen. Ein weiterer, wichtiger Vorteil ist, dass die Heckboxen nicht nur eine bessere Aerodynamik haben, sondern auch, im Vergleich zur Dachbox, rund 13 Prozent mehr Benzin einsparen. Wer im Winter Skiferien machen will, muss allerdings auf die Heckbox verzichten, denn Skier und Snowboards finden darin keinen Platz. Eine Heckbox mieten ist immer dann eine gute Idee, wenn eine solche Box nicht regelmäßig gebraucht wird.

Was ist bei der Auswahl wichtig?

Bei der Auswahl der Heckbox sollte zunächst auf den Stauraum geachtet werden. Angeboten werden die praktischen Boxen zwischen 200 und 400 Litern. Das Fahrzeug, an dem die Box montiert wird, muss eine Anhängerkupplung haben. Die Heckbox wird dann mit einer eigenen Halterung auf dem Kugelkopf der Kupplung montiert. Eine andere besteht darin, sie als Zubehör auf einem bereits vorhandenen Träger für Fahrräder sicher anzubringen. Heckboxen sollten immer besonders robust sein und sich abschließen lassen. Wichtig ist zudem ein , das Sprit spart, vor allem auf langen Reisen. Von Vorteil ist überdies eine nur geringe Aufbauhöhe, um einfacher an den Kofferraum zu gelangen und das ergonomische Beladen und Entladen der Box zu ermöglichen.

Bitte beachten!

Wird die Heckbox an die Kugel der Anhängerkupplung montiert, dann ist es wichtig, die maximale Stützlast zu beachten, und zwar inklusive der Kupplung. Diesen Wert kann man in der Regel an einem kleinen Schild neben der Steckbuchse ablesen. Damit der maximale Druck auf die Kugel nicht zu hoch wird, sollten das Gewicht des Grundträgers sowie das Gewicht der leeren Box und das Gewicht der Zuladung, also der Stützlast, immer bekannt sein. Das maximale Gewicht liegt je nach Größe des Wagens zwischen 45 und 75 Kilogramm. Wird diese Stützlast aber überschritten, kann Folgendes passieren: Die Federung des Autos sowie die Anhängerkupplung werden zu stark belastet, zudem hat das Ganze auch Auswirkungen auf das Fahrverhalten.

Fazit

Jeder Autofahrer sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine Box am Heck seines Wagens die Eigenschaften des Autos verändert, was unter anderem auch die Länge des Fahrzeugs betrifft. Es ist daher immer hilfreich, die neuen Abmessungen vor Beginn der zu notieren. So kann sich der Fahrer immer den Längenzuwachs an seinem Auto ins Gedächtnis rufen, wenn ein Parkhaus oder eine Garage angesteuert wird. Ist die Heckbox beispielsweise voll beladen, dann verlagert sich auch der Schwerpunkt des Autos. So etwas sollte der Fahrer definitiv beachten, da es Einfluss auf das Fahrverhalten hat.

Bild: @ depositphotos.com / OceanProd

Heckboxen – den Kofferraum passgenau vergrößern

Ulrike Dietz